Badegäste hören "erschütternden Schrei": Schwimmerin nach Hai-Attacke in Lebensgefahr

Sydney (Australien) - Eine Frau wurde am Samstagmittag (Ortszeit) beim Schwimmen am Coogee Beach in der australischen Metropole Sydney von einem Hai angegriffen. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Eine 35-Jährige wurde beim Schwimmen am Coogee Beach in Sydney von einem Hai angegriffen und dabei lebensgefährlich verletzt.  © Nadir Kinani/AAP/dpa

Wie die australische Polizei in einer Pressemitteilung erklärt, wurden Rettungssanitäter, Polizeibeamte und ein Rettungshubschrauber gegen 11 Uhr mittags an den Strand im Osten Sydneys alarmiert.

Kurz zuvor war eine 35-jährige Frau gut 30 Meter vor der Küste schwimmen gewesen, als sie plötzlich von einem Hai attackiert wurde.

ABC-Reporter Patrick Stack befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs mit seinem Kind ebenfalls am Coogee Beach und nutzte dort den "schönen Wintertag".

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"Viele Leute schwammen im Wasser, als wir am Strand plötzlich einen wirklich erschütternden Schrei gehört haben", berichtet Stack. Kurz darauf sei ein Hai-Alarm ausgelöst worden.

Mike Corlis, Sprecher des Rettungsdienstes von New South Wales, erklärte, dass weitere Badegäste und Rettungsschwimmer die verletzte Frau sofort aus dem Wasser gezogen und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen hätten.

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Zahlreiche Badegäste eilten der verletzten Frau zu Hilfe.  © -/GOOD PR/dpa

35-Jährige kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus

Die Behörden sperrten den Coogee Beach und weitere angrenzende Strände nach dem Hai-Angriff.  © Nadir Kinani/AAP/dpa

Demnach soll die 35-Jährige schwere Bisswunden an Armen und Beinen erlitten haben. Noch auf dem Weg ins St. Vincent's Hospital wurde die Frau, die noch immer in einem kritischen Zustand schwebt, mit Blutkonserven versorgt.

Laut Corlis würden ihre Verletzungen umfangreiche chirurgische Eingriffe erfordern.

Wie es in der Pressemitteilung der Polizei weiter heißt, wurden der Coogee Beach und angrenzende Strände vorübergehend gesperrt.

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Rettungsschwimmer würden derzeit im Wasser patrouillieren, um das Tier ausfindig zu machen. "Wir werden unsere Strände erst wieder öffnen, wenn uns mitgeteilt wird, dass es sicher ist", so ein Polizeisprecher.

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