Bestrafung wie im Mittelalter: Mann wird von Jungen (7) übel beleidigt und greift hart durch
Indiana (USA) - Ein Schimpfwort hat das Fass zum Überlaufen gebracht! Was ein US-Amerikaner mit einem sieben Jahre alten Jungen veranstaltet hat, erinnert ans tiefste Mittelalter.
Der Vorfall soll sich laut "People" bereits im August ereignet haben. Demnach fuhr Daniel Schergen gemeinsam mit seiner Freundin, dem Siebenjährigen und zwei weiteren Kids im Auto.
Auf dem Weg zu einem Donut-Laden soll der Junge dann angefangen haben, die anderen Kinder zu schlagen. Schergen griff vom Fahrersitz aus nach hinten, wollte schlichten. Daraufhin sei er von dem Rücksitz-Rebellen als "Motherfucker" beschimpft worden.
Schergen, der das nicht auf sich sitzen lassen wollte, steuerte daraufhin einen Discounter an und bat seine Freundin, ein Stück Seife zu kaufen. Dann soll er versucht haben, dem Siebenjährigen die Seife in den Mund zu stecken.
Weil dieser sich ungezogen verhalten hatte, wollte Schergen ihm quasi die schlimmen Worte aus dem Mund "waschen". Das klappte allerdings nur bedingt ...
Junge soll für sein "aufbrausendes Temperament" bekannt sein
Laut Gerichtsunterlagen habe der Junge "eine Schnittverletzung an der Stirn, eine Rötung auf der rechten Gesichtshälfte sowie Blutergüsse am Ohr" durch die Waschaktion erlitten.
Schergen erklärte die Verletzungen damit, dass er den Jungen mit der Seife versehentlich am Kopf getroffen habe. Seine Freundin leistete danach Erste Hilfe und versorgte die blutende Wunde. Die Rötung sei wiederum entstanden, weil er das Kind gegen den Ledersitz gedrückt haben will.
Außerdem sei der Junge sowieso verhaltensauffällig und für sein "aufbrausendes Temperament" bekannt. So soll er auch schon in der Schule um sich geschlagen haben und suspendiert worden sein.
Schergens Ausflüchte halfen erstmal nicht, vor einen Richter zu kommen. Er wurde wegen häuslicher Körperverletzung an einer Person unter 14 Jahren angeklagt. Anfang 2027 wird weiter verhandelt. Gegen Zahlung einer Kaution von 750 US-Dollar (rund 670 Euro) ist Schergen erst mal frei und darf Weihnachten zu Hause feiern.
Titelfoto: Montage: LaPorte County Sheriff's Office, 123RF/bonnontawat

