Ebola-Virus breitet sich weiter aus: Fast 1000 bestätigte Todesfälle

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Von Kristin Palitza

Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) - In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits knapp 1000 Menschen nachweislich an Ebola gestorben. Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit des zentralafrikanischen Landes teilte mit, die Zahl der bestätigten Todesfälle betrage aktuell 999.

In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten auf 999 gestiegen.
In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten auf 999 gestiegen.  © Prosper Heri Ngorora/AP/dpa

Zudem seien derzeit 2473 Menschen an Ebola erkrankt, während 737 Patienten in Isolation behandelt würden. Nach Angaben der Behörde werden derzeit 82 Prozent aller Kontakte von bestätigten Ebola-Fällen nachverfolgt.

Um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, ist es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nötig, 90 Prozent aller Menschen, die mit einer infizierten Person in Kontakt waren, zu ermitteln und zu beobachten. 

Bislang wurden in 5 der 26 Provinzen des 116-Millionen-Einwohner Landes Infektionen mit der lebensgefährlichen Viruserkrankung registriert, wobei die nordöstliche Provinz Ituri das Zentrum des Ausbruchs ist.

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Ituri grenzt an Uganda und Südsudan. In Uganda gab es ebenfalls Ebola-Fälle, einschließlich zweier Todesfälle.

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. (Archivbild)
Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. (Archivbild)  © Frederick Murphy/CDC/AP/dpa

Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren.

Titelfoto: Fotomontage/Prosper Heri Ngorora/AP/dpa/Frederick Murphy/CDC/AP/dpa

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