Erhebliche Schäden: Schweres Unwetter trifft beliebtes Urlaubsziel
Kanaren - Sturmtief "Therese" wütet auf den Kanarischen Inseln! Orkanböen, heftige Niederschläge und Riesenwellen sorgten bereits für erhebliche Schäden.
"Es regnet stark, es hat geregnet und wird wahrscheinlich weiter regnen", wird der Präsident des Inselrats von Gran Canaria, Antonio Morales, von "La Provincia" zitiert.
Er rief die Bevölkerung dazu auf, in den Häusern zu bleiben und keinesfalls auf Gipfel zu steigen. "Das stellt ein enormes Risiko für Sie und Ihre Familien dar und gefährdet zudem die Rettungskräfte."
Teils waren am Samstagnachmittag Windgeschwindigkeiten von bis 200 Kilometern pro Stunde registriert worden, wie die Zeitung "Canarias7" berichtet. Mindestens 24 Flüge entfielen, wobei besonders der Airport Santa Cruz de La Palma betroffen war.
Laut lokalen Medien gab es verbreitet Überschwemmungen niedrig gelegener Gebiete, entwurzelte Bäumen, beschädigte Uferpromenaden und Erdrutsche. Die Witterung forderte jedoch bislang glücklicherweise keine Opfer.
Stellenweise kam die doppelte durchschnittliche Regenmenge eines ganzen Jahres vom Himmel. Auf Gran Canaria liefen sogar drei große Stauseen über. Immerhin kann sich die von Trockenheit geplagte Landwirtschaft darüber freuen. Für Sonntag wird ein Abklingen des Tiefs erwartet.
Titelfoto: Montage: Europa Press/EUROPA PRESS/dpa, Screenshot/X/@Juanjo_Toledo
