EU-Staaten warnen vor neuer Migrationskrise
Von Takis Tsafos
Nikosia/Athen - Vier südeuropäische EU-Staaten warnen angesichts der Konflikte im Nahen Osten vor einer neuen Migrationskrise.
Bei einem Treffen am Rande einer informellen Zusammenkunft des Europäischen Rates in Zypern betonten die Regierungschefs von Zypern, Griechenland, Italien und Malta die Notwendigkeit eines koordinierten Vorgehens, um eine Situation wie im Jahr 2015 zu verhindern.
Damals hatte eine starke Zunahme von Flüchtlingsbewegungen, vor allem aus Syrien, Irak und Afghanistan, über die Türkei und die sogenannte Balkanroute, die EU vor erhebliche politische und organisatorische Herausforderungen gestellt.
Die vier Staaten betonten in der Mitteilung die Bedeutung eines gemeinsamen europäischen Ansatzes, konkrete Maßnahmen wurden darin aber nicht formuliert.
Titelfoto: Bildmontage: Kay Nietfeld/dpa / Antonio Sempere/EUROPA PRESS/dpa