Flammen-Inferno wütet in Vape-Shop: Gebäude stürzt ein

Glasgow (Schottland) - Das Feuer wütete nur so: Ein Brand in Glasgow sorgte für mächtige Zerstörungen, ein Gebäude brach sogar teils in sich zusammen.

In der Union Street begann am Sonntagnachmittag ein folgenreiches Feuer.  © ANDY BUCHANAN / AFP

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Union Street fing am Sonntagnachmittag Feuer. Nach ersten Informationen brachen die Flammen in einem Vape-Shop aus, wie die Glasgow Times berichtet.

Stunden nach dem Ausbruch fiel das Gebäude, welches aus dem 19. Jahrhundert stammt, teilweise in sich zusammen.

Gegen 15.45 Uhr Ortszeit wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Das Feuer soll sich rasant ausgebreitet haben. Fotos vom Ort des Geschehens bestätigten den Eindruck.

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Der Hauptbahnhof von Glasgow befindet sich in unmittelbarer Nähe des Unglücksortes, weshalb er vorübergehend geschlossen wurde.

Laut der Polizei soll der Bahnhof jedoch nur vom Rauch betroffen sein und nicht selbst Feuer gefangen haben. Wann genau die Züge wieder fahren werden, ist laut BBC noch nicht geklärt.

Am Montagmorgen waren die Einsatzkräfte immer noch vor Ort, um das Feuer zu bändigen – das Gebiet soll bestenfalls gemieden werden. Verletzt wurde niemand.

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Die Kuppel des denkmalgeschützten "Union Corner" fiel in Folge des Brandes in sich zusammen.  © ANDY BUCHANAN / AFP

Bestürztheit von Betroffenen

Auch am Montagmorgen löscht die Feuerwehr die Flammen – laut dem Ministerpräsidenten John Swinney (61) solle man unbedingt auf die Rettungskräfte hören.  © Robert Perry/PA Wire/dpa

Insgesamt waren über 60 Feuerwehrleute und 15 Fahrzeuge im Einsatz.

Laut einigen Mitarbeitern der schottischen BBC sah man die Kuppel des Union Corners einstürzen. Das "Sexy Coffee", welches sich ebenfalls im Gebäude befand, sei durch das Feuer zerstört worden.

"Es ist herzzerreißend für uns und unser Team, insbesondere nach der Unterstützung und Treue, die wir über die Jahre von so vielen von Ihnen erfahren durften", schrieb das Café unter einem Instagram-Post.

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Auch die Inhaberin des Friseursalon "Willow" teilte den Verlust ihres Ladens mit. Bis auf die Grundmauern sei vom Geschäft nichts mehr übrig.

Der schottische Ministerpräsident John Swinney (61) äußerte sich aufgebracht und bestürzt über die Szenen.

Ihm sei es vor allem wichtig, die Anweisungen der Rettungskräfte zu befolgen.

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