Das war der größte Fehler ihres Lebens: Nanny nimmt aus Versehen Kind mit in den Urlaub

Birmingham - Auf TikTok berichtete eine ehemalige Nanny über den wohl größten Fehler ihres Lebens. Sie nahm aus Versehen ein Kind fünf Tage lang mit in den Urlaub, ohne dass die Eltern wussten, wo es ist.

In den Kommentaren unter ihrem Video fragen sich viele, wie so etwas überhaupt möglich ist.
In den Kommentaren unter ihrem Video fragen sich viele, wie so etwas überhaupt möglich ist.  © @seenasyouask/TikTok/Screenshot

Ein früheres Kindermädchen erstellt für ihren TikTok-Kanal Videos, mit denen sie Eltern hilfreiche Hinweise für die Kindererziehung geben möchte.

Neben Erziehungs-Tipps spricht sie auch über interessante Geschichten aus ihrem Leben.

Eines der Videos zog die Aufmerksamkeit von 1,9 Millionen Menschen auf sich. Über 200.000 Leute kommentierten ihre Erzählung, als sie über ein persönliches Malheur sprach.

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Mit nur 20 Jahren und gerade frisch verheiratet, passte die Frau ab und zu auf den Nachbarjungen auf. Sie und das Kleinkind verstanden sich gut und Babysitten machte ihr Spaß.

An einem unspektakulären Montag sollte sie wieder - über Nacht - auf das Kleinkind aufpassen. Die junge Frau wies ihre Nachbarin darauf hin, dass sie am nächsten Morgen in den Urlaub fahren würde und stimmte zu.

"Ich sagte ihr, dass ich am Dienstag für eine Woche in den Urlaub fahre und sie sagte: 'Yeah, Yeah, das ist okay'", erzählte die mittlerweile 43-Jährige in dem TikTok-Clip.

Aus dieser harmlosen Konversation entstand allerdings ein beachtliches Missverständnis.

Am darauffolgenden Dienstagmorgen fuhr die 20-Jährige wie geplant mit ihrem Ehemann in den Urlaub.

Nur eine Sache war anders: Das Nachbarskind, welches sie im Kindersitz auf der Rückbank mitnahmen!

Das Kindermädchen besaß nicht einmal die Telefonnummer der Nachbarin

Die damals 20-Jährige genoss es mit dem kleinen Jungen durch den Hydepark in London zu spazieren. (Symbolbild)
Die damals 20-Jährige genoss es mit dem kleinen Jungen durch den Hydepark in London zu spazieren. (Symbolbild)  © 123RF/mistervlad

Sie verbrachten circa fünf Tage mit dem Kind in London.

Da der Ehemann tagsüber arbeiten musste, ging sie mit dem Jungen in den Zoo und spazieren im Hydepark.

Man könnte vermuten, dass das Kind Heimweh hatte, aber ihm gefiel die Zeit in London sehr.

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Darüber hinaus schien der Junge seine Mutter nicht wirklich zu vermissen, denn er weinte während des gesamten Aufenthaltes nicht einmal.

Als die Babysitterin in London ankam, fiel ihr auf, dass sie die Telefonnummer der Nachbarin gar nicht besaß. Um die Nachbarin auf dem Laufenden zu halten, schickte das Kindermädchen daher jeden Tag eine Postkarte.

Nach der Urlaubsreise brachte die 20-Jährige das Kleinkind wieder nach Hause, wo ihr eine vermeintlich böse Überraschung drohte.

Denn da erst wurde der jungen Frau klar, dass sie den Jungen gar nicht hätte mitnehmen dürfen.

Aber der erwartete Ärger blieb aus, dank der Postkarten und einem großen Vertrauensvorschuss. Die Mutter des Jungen genoss die Zeit ohne ihr Kind sogar ein bisschen.

"Ich hatte eine großartige Zeit, danke für die nette Pause die Woche", zitierte die mittlerweile 43-Jährige ihre ehemalige Nachbarin aus ihrer Erinnerung.

Titelfoto: @seenasyouask/TikTok/Screenshot

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