Mann (†40) fällt während Streit mit Freundin aus fahrendem Auto: Behörden sprechen von "Missgeschick"

Todmorden (Großbritannien) - Ein Beziehungsstreit zwischen dem Briten David Rhodes (†40) und seiner damaligen Freundin endete für den 40-jährigen Familienvater im Oktober vergangenes Jahres tödlich: Während einer Autofahrt fiel der Mann aus den Hecktüren des Wagens. Nun kam ein zuständiger Gerichtsmediziner zu Wort und verbuchte das Unglück als "Missgeschick".

Im Oktober 2025 geriet der Familienvater David Rhodes (†40) mit seiner damaligen Partnerin in einen Streit - der für einen der beiden tödlich endete. (Symbolfoto)  © 123RF/yellowj

Wie das Newsportal The Mirror mitteilte, ereignete sich die Auseinandersetzung zwischen Rhodes und seiner Partnerin am Abend des 11. Oktober in Kirkham (Großbritannien). Gegen 23 Uhr sei das Paar dann in einen Streit geraten. Die Freundin des 40-Jährigen befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls hinter dem Steuer des Peugeot Bipper.

Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen fiel Rhodes während der Fahrt aus dem Auto und zog sich infolgedessen schwere Verletzungen zu, an denen er schließlich einen Tag später verstarb. Für die Hinterbliebenen des 40-Jährigen ist der tödliche Vorfall bis heute kaum zu begreifen.

Fast ein Jahr nach seinem Tod wurde der genaue Unfallhergang im Rathaus von Blackpool rekonstruiert. Die Behörde kam zu dem Entschluss, dass Rhodes durch die Folgen seines eigenen Handelns verstarb. Durch den Aufprall auf der Straße zog sich der Familienvater eine tödliche Kopfverletzung zu.

Großbritannien Als Zella zur Welt kam, waren ihre Eltern fast 50 Jahre alt: So lief ihr Leben als Nachzüglerin

Nach Angaben der Polizei stand der 40-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls unter erheblichem Alkoholeinfluss. Im "Royal Preston Hospital" sei er schließlich für tot erklärt worden.

Anzeige

Tod des Mannes wurde nicht als vorsätzliche Tat seiner Partnerin gewertet

Rhodes Familie wendete sich nach der Tat an die Öffentlichkeit - hoffte auf zahlreiche Hinweise. Nach der Verkündung der Untersuchungsergebnisse im August konnten es seine Angehörigen kaum fassen.

Der Tod des Mannes wurde nicht als vorsätzliche Tat seiner Partnerin gewertet. Seine Familie machte während der Untersuchungen mehrfach auf die Tragik des Vorfalls aufmerksam.

"David war ein hingebungsvoller Vater für seine wunderschöne siebenjährige Tochter, ein beschützender großer Bruder und ein sehr geliebter Sohn", hieß es seitens seiner Familie. Besonders sein "frecher" Charakter sei den Angehörigen in Erinnerungen geblieben.

"All unsere Leben werden ohne ihn viel ruhiger und langweiliger sein", fügten sie traurig hinzu.

Mehr zum Thema Großbritannien: