Isle of Man (Königreich) - In Großbritannien sorgt die Hochzeit zwischen dem Amateurboxer Noah Price (19) und seiner drei Jahre jüngeren Freundin Venezuela Fury (16), Tochter des ehemaligen Schwergewichtsweltmeisters Tyson Fury (37), für scharfe Kritik. In einer aufwendig inszenierten Zeremonie gaben sich die beiden am Samstag das Ja-Wort.
Bereits die Verlobung des 19-Jährigen mit seiner Partnerin löste vergangenen Sommer zahlreiche Schlagzeilen aus. Denn: Ausgerechnet zu ihrem 16. Geburtstag stellte er ihr die Fragen aller Fragen.
Den besonderen Moment filmte dabei Venezuelas Mutter Paris (36) und kommentierte zusätzlich: "Dein Vater und ich könnten nicht stolzer sein."
Dass dieser emotionale Clip auf Social Media vor allem auf Fragwürdigkeit stößt, damit hätte Familie Fury nicht gerechnet. "Eine 16-Jährige sollte sich lieber Gedanken um ihr College machen, anstatt ihre Hochzeit zu planen", schrieb ein TikTok-Nutzer.
Dennoch ließ es sich die Braut trotz aller negativer Meinungen nicht nehmen, ihren gewaltigen Verlobungsring auf Instagram zu präsentieren.
Wie METRO berichtet, fand ihre kirchliche Trauung in der viktorianischen Royal Chapel of St. Johns auf der Isle of Man statt. Dabei zog die Minderjährige mit einer angeblich 15 Meter langen Schleppe alle Blicke auf sich.
Während der prachtvollen Zeremonie seien zahlreiche Gäste anwesend: darunter 18 Brautjungfern. Zu den Gästen zählten einige Bekanntheiten, wie die britische Influencerin Molly-Mae Hague (26) und der Profiboxer Tommy Fury (27).
Paar plant, Hochzeit auf Netflix zu veröffentlichen
Angesichts der umstrittenen Hochzeit zwischen dem Amateurboxer und der minderjährigen Britin häufen sich kritische Stimmen – insbesondere in den sozialen Medien. Im Zentrum der Debatte steht dabei vor allem die Frage, ob eine Ehe in einem so jungen Alter überhaupt vertretbar sei.
Laut METRO weist die Familie der Braut alle Vorwürfe zurück. Venezuelas Mutter verteidigte die Entscheidung ihrer Tochter und betonte, dass sie selbst ihren Mann Tyson in sehr jungen Jahren kennengelernt hätte.
Auch die 16-Jährige selbst äußerte sich vor wenigen Tagen zu der Kritik unter ihren Social-Media-Beiträgen. Viele Menschen würden versuchen, "etwas Negatives hineinzuinterpretieren, wo nichts sei", zitierte das Newsportal die Britin.
Besonders bizarr: Die pompöse Hochzeit des Paares soll in naher Zukunft auf Netflix zu sehen sein. Ob sich die hitzige Debatte rund im Noah und Venezuela beruhigt, wird sich zeigen.