Teheran - Nach einem ukrainischen Angriff auf einen iranischen Frachter im Kaspischen Meer mit einem Toten hat Irans Außenminister Abbas Araghtschi der Ukraine mit einer Reaktion gedroht.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe "ein iranisches Handelsschiff angegriffen und dabei einen Seemann getötet", schrieb Araghtschi am Sonntag im Onlinedienst X. Er verurteilte einen "eklatanten Verstoß gegen die UN-Charta".
Er warf der Ukraine zudem vor, "auf Geheiß Israels" gehandelt zu haben. In Telefonaten mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow habe er "deutlich gemacht, dass das Vorgehen des Schmarotzers in Kiew nicht unbeantwortet bleiben darf".
Araghtschis Ministerium hatte zuvor der Ukraine vorgeworfen, für den Angriff auf ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer mit einem Toten verantwortlich zu sein.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.
27. Juli, 20.03 Uhr: Angriffspause im Iran laut Trump für Verhandlungen
US-Präsident Donald Trump (80) hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte Trump der Website "Axios". Zugleich drohte er mit neuen Attacken für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos bleiben: "Wir werden wieder sehr starke militärische Gewalt anwenden."
Er räume den Verhandlungen "nicht viel Zeit" ein, zum Erfolg zu kommen, sagte Trump Axios. Bei den Gesprächen geht es um eine Öffnung der Straße von Hormus sowie eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm. Laut Trump traf er die Entscheidung, die Angriffe zu pausieren, am Freitag auf Anraten der Vermittlerländer. Als Vermittler treten unter anderem Katar und Pakistan auf.
27. Juli, 19.14 Uhr: Mögliche Kriegsverbrechen Israels im Libanon
Das UN-Menschenrechtsbüro hat großflächige Verstöße israelischer Streitkräfte gegen das humanitäre Völkerrecht im Libanon dokumentiert. Einige davon könnten Kriegsverbrechen darstellen, sagte UN-Hochkommissar Volker Türk (61) in der libanesischen Hauptstadt Beirut.
Anhaltende israelische Luftangriffe, Artilleriebeschuss und der Einsatz von Waffen mit Sprengwirkung in dicht besiedelten Gebieten hätten hohe zivile Opferzahlen, weitreichende Zerstörung und Massenvertreibungen verursacht. Zugleich hätten Raketenangriffe der vom Iran unterstützen libanesischen Hisbollah auf bewohnte Gebiete in Israel ebenfalls Zivilisten getötet und zivile Infrastruktur beschädigt.
27. Juli, 15.18 Uhr: Saudi-Arabien meldet Drohnenbeschuss
Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen. Die Angriffe seien von "iranisch unterstützten terroristischen Milizen" vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, erklärte der Sprecher des Ministeriums, Turki al-Maliki.
Al-Maliki betonte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, "zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort" zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium zunächst nicht. Bisher reklamierte keine Gruppe den Angriff für sich.
27. Juli, 15.05 Uhr: Drohnenangriff auf kurdische Oppositionsgruppe im Irak
Im Nordirak ist es zu einem Drohnenangriff auf eine iranisch-kurdische Oppositionsgruppe gekommen. Die Partei für Freiheit Kurdistans (PAK) meldete Schäden an ihrem Hauptquartier, Verletzte habe es nicht gegeben.
Vier mit Sprengstoff beladene Drohnen hätten vor Mittag das PAK-Hauptquartier im Gebiet Daraschakran rund 20 Kilometer westlich von Erbil getroffen, teilte die Partei mit. Mehrere Gebäude auf dem Gelände seien beschädigt worden. Wer für den Angriff verantwortlich war, war zunächst nicht klar.
27. Juli, 14.22 Uhr: Derzeit keine Verhandlungen mit den USA
Der Iran hat am Montag erklärt, dass er derzeit keine Verhandlungen mit den USA führe.
"Vermittler mögen Botschaften von amerikanischer Seite an uns übermitteln, die sich auf die aktuellen Entwicklungen in der Region beziehen", sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei in Teheran. "Derzeit stehen wir jedoch in keinerlei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten."
Bakaei bestritt auch, dass der Iran um neue Verhandlungen mit den USA gebeten habe. Dies seien "Erfindungen, die die Gegenseite von Zeit zu Zeit in Umlauf bringt".
27. Juli, 10.19 Uhr: US-Angriffe treffen Wasserversorgung im Süden
Nach den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Behörden zufolge massive Schäden an der Wasserversorgung im Landessüden entstanden.
18 Einrichtungen, darunter Meerwasserentsalzungsanlagen, seien beschädigt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Hormusgan. Zehn Anlagen seien bei den Luftangriffen vollständig zerstört worden.
Dem Bericht nach wurde gleich zu Beginn der jüngsten Eskalation Anfang Juli eine Meerwasserentsalzungsanlage auf der Insel Gheschm durch die Angriffe außer Betrieb gesetzt. Dadurch sei die Wasserversorgung für gut 120.000 Menschen beeinträchtigt worden.
27. Juli, 6.13 Uhr: Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich
Die Ölpreise sind zu Beginn des asiatischen Handels am Montag um mehr als fünf Prozent gefallen. Händler schöpften nach zwei Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran Hoffnung auf eine Entspannung und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.
Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Referenzsorte Brent sank um 5,58 Prozent auf 91,38 Dollar. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 5,46 Prozent auf 84,43 Dollar.
26. Juli, 21.11 Uhr: USA bestätigen Verlegung von Militär in den Nahen Osten
Die USA haben inmitten des Iran-Kriegs die Verlegung von weiterem Militär in den Nahen Osten bestätigt.
Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte in der Polit-Sendung "Face the Nation" des US-Senders CBS News, zusätzliche Kapazitäten würden in die Region verlegt. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen.
26. Juli, 16.06 Uhr: Katar lässt Schifffahrt wieder normal laufen
Der Schiffsverkehr im Golfstaat Katar läuft nach vorigen Warnungen wegen erneuter iranischer Angriffe wieder normal.
Fahrten für alle Arten von Schiffen seien ab heute wieder regulär möglich, teilte das katarische Transportministerium mit. Die Betreiber und Besatzungen von Schiffen sollten sich aber weiterhin an die Vorschriften halten, um ein höchstes Maß an Sicherheit zu garantieren.
Katar hatte nach erneuten iranischen Angriffen zuvor zu einer vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere "meeresbasierte Tätigkeiten" werde empfohlen, diese bis auf weiteres auszusetzen, teilte das Ministerium vor zwei Wochen mit.
26. Juli, 16.01 Uhr: Öltanker in der Straße von Hormus explodiert
In der Straße von Hormus soll nach Berichten iranischer Medien ein Öltanker auf eine Seemine aufgelaufen und explodiert sein.
Der Tanker sei von einer vorgeschriebenen Route abgewichen, berichteten die dem Militär und den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagenturen Defapress und Tasnim. Der Tanker habe zuvor sein Radarsystem ausgeschaltet. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.
Weder das für die Region zuständige US-Kommando Centcom noch die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt UKMTO haben den Zwischenfall bislang bestätigt.
26. Juli, 15.59 Uhr: Israel soll weitere Hamas-Mitglieder in Gaza getötet haben
Israels Armee hat trotz geltender Waffenruhe nach Angaben aus dem Gazastreifen erneut zwei Mitglieder der Terrororganisation Hamas getötet.
Dabei habe es sich um den Leiter einer Abteilung für innere Sicherheit der Hamas und einen weiteren für die Sicherheit des Gebiets zuständigen Funktionär gehandelt, teilte das von der Hamas kontrollierte Innenministerium in Gaza mit. Israels Armee wollte den Angriff auf Anfrage zunächst nicht bestätigen.
Palästinensischen Berichten zufolge wurde bei dem Luftschlag ein Fahrzeug im zentralen Abschnitt des Küstenstreifens getroffen. Laut Angaben der palästinensischen Hilfsorganisation Roter Halbmond wurden dabei sieben Menschen verletzt.
26. Juli, 13.08 Uhr: Iran droht USA mit Ausweitung des Konflikts
Irans Armeesprecher Amir Akraminia droht mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzen sollten. Unter Verweis auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Mehr, entsprechende Warnungen hätten sich schon vor Ort bewahrheitet.
Das Kriegsgebiet reicht laut Akraminia bereits von Jordanien bis hin zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Sollte das US-Militär die Luftangriffe fortsetzen, werde das Gebiet noch weiter ausgedehnt. Das iranische Militär habe entsprechende Strategien vorbereitet.
Nach Angaben Sprechers ist das Militär auch auf andere Szenerien vorbereitet. Er nannte eine großangelegte Luftoperation sowie eine Bodenoffensive des US-Militärs.
26. Juli, 9.54 Uhr: Irans Revolutionsgarden stoppen Schiffe in der Straße von Hormus
Irans Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben sechs Handelsschiffe vor einer Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus gestoppt.
Die Garden erklärten laut der ihnen nahe stehenden Agentur Tasnim, sie setzten die Kontrolle über ein 240.000 Quadratkilometer großes Gebiet im Persischen Golf und der Straße von Hormus durch. Diese Fläche entspricht etwa zwei Dritteln des deutschen Staatsgebiets.
Kein Schiff könne passieren, ohne die iranischen Vorschriften einzuhalten, hieß es. Versuche des US-Militärs, den Kurs von Schiffen zu ändern, würden mit "einer entschlossenen Reaktion und Warnschüssen beantwortet". Als Folge seien die betroffenen Schiffe gezwungen, umzukehren.
Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai erklärte laut englischsprachigem Staatssender PressTV, es gebe keine Veränderung der Verkehrslage in der Straße von Hormus. Der Sprecher verwies auf bilaterale Gespräche mit Vertretern des Omans, dessen Territorialgewässer einen Teil der internationalen Schifffahrtsroute umfassen.
25. Juli, 22.24 Uhr: Iran verurteilt Angriff der Ukraine
Die iranische Regierung hat gegen einen mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer und den dadurch verursachten Tod eines Matrosen scharf protestiert. Nach Darstellung des Außenministeriums in Teheran soll ein weiterer Matrose bei dem Angriff am Samstag verletzt worden sein.
Die iranische Mitteilung verwies darauf, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenkyj (48) den Angriff ausdrücklich eingeräumt habe. Es handele sich um einen Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte, und um einen Verstoß gegen das Völkerrecht, hieß es in der Mitteilung.
Selenskyj hatte am Vormittag tatsächlich verkündet, dass weitreichende Drohnen Schiffe im Kaspischen Meer getroffen hätten. Auf Facebook teilte er mit, darunter seien Schiffe gewesen, die militärische Güter geladen und Bezug zum Iran gehabt hätten. Weitere Details nannte er nicht.
25. Juli, 14.10 Uhr: Erstmals wieder ein UN-Generalsekretär zu Besuch in Syrien
Zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren ist wieder ein UN-Generalsekretär zu Besuch in Syrien.
Er sei zu einem "Solidaritätsbesuch" in Damaskus, schrieb António Guterres auf der Plattform X. Dort kommt er UN-Angaben zufolge noch im Laufe des Tages unter anderem mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa zusammen. Geplant sind darüber hinaus Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft sowie mit Vertreterinnen von Frauenorganisationen.
25. Juli, 8.30 Uhr: USA sind laut Trump weiterhin mit Iran im Gespräch
Einen Tag darauf sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus, die USA führten derzeit weiter Gespräche mit dem Iran. Dabei ließ er offen, ob es sich um direkte Gesprächskanäle handelt oder über Vermittler kommuniziert wird. Man spreche mit unterschiedlichen Personen, sagte Trump bloß.
Nach Informationen des "Wall Street Journals" ist der US-Präsident in den vergangenen Tagen zunehmend skeptisch geworden, ob Verhandlungen mit dem Iran wirklich zu einem dauerhaften Frieden führen können. Die US-Zeitung zitierte einen ranghohen Regierungsbeamten, wonach Trump der Ansicht sei, dass der Iran nur militärische Gewalt verstehe. Der Präsident sehe außer der Fortsetzung der Luftangriffe kaum gute Optionen.
Die USA hatten gemeinsam mit Israel Ende Februar den Krieg begonnen, in dessen Verlauf erhebliche Spannungen zwischen den Verbündeten zutage traten. Am Dienstag wird Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus empfangen.
25. Juli, 8.28 Uhr: Bislang keine politische Lösung in Sicht
Die Schiitenmiliz hatte 2014 schrittweise den Norden und weitere Landesteile des Jemens förmlich überrannt und das arme Land auf der Arabischen Halbinsel in einen Bürgerkrieg gestürzt.
Saudi-Arabien bekämpft die Miliz zusammen mit Jemens international anerkannter Regierung. Bemühungen um eine politische Lösung scheiterten bisher. Sollte es zu neuen schweren Kämpfen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi kommen, könnte sich der Iran-Krieg auf das saudi-arabische Königreich ausweiten. Das wiederum würde womöglich auch dazu führen, dass Pakistan - das bisher als Vermittler im Iran-Krieg auftritt - ebenfalls in den Konflikt hineingezogen wird. Pakistan unterhält seit dem vergangenen Jahr ein Militärbündnis mit Saudi-Arabien.
25. Juli, 8.25 Uhr: Sorge vor Ausweitung des Iran-Kriegs
Die Huthi-Miliz kontrolliert im Jemen vor allem den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer. Von dort aus kann sie mit ihren Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab angreifen.
Es besteht daher die Sorge, dass die Huthi im Falle einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran mit ihren Angriffen den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen könnten.
Die Miliz hatte Saudi-Arabien Anfang des Monats vorgeworfen, den Flughafen der Hauptstadt Sanaa angegriffen zu haben, um die Ankunft eines iranischen Flugzeugs zu verhindern. Saudi-Arabien erklärte, die Miliz habe später das Königreich attackiert.
25. Juli, 8.22 Uhr: Wieder Angriff auf Schiff im Roten Meer
Zuvor war bei dem Angriff im Roten Meer der Rumpf des unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes "NCC Masa" leicht beschädigt worden, wie die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde berichtete.
In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische Öltanker "Encelia" angegriffen worden. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf Öltanker des sunnitischen Königreichs für sich.
Die Saudi-Koalition wirft der Miliz "maritimen Terrorismus" vor. Der Konflikt zwischen den Huthi und der Regionalmacht hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine "Blockade" für saudi-arabische Schiffe angekündigt - rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten Königreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff äußerte sich die Miliz zunächst nicht.
25. Juli, 8.19 Uhr: Neue Front im Nahost-Konflikt
Die Eskalation markiert eine neue Front in dem Konflikt im Nahen Osten, der die Region seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran im Februar erfasst hat.
Zusätzlich zur Blockade der Straße von Hormus durch Teheran spitzt sich nun auch die Lage im Roten Meer zu. Als Reaktion auf den erneuten Beschuss eines unter saudi-arabischer Flagge fahrenden Schiffes im Roten Meer attackierte die Saudi-Koalition "legitime militärische Ziele" in der jemenitischen Provinz Hudaida, wie Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X schrieb. Huthi-nahe Medien meldeten Angriffe in der gleichnamigen Hafenstadt Hudaida.
Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida seien ebenso getroffen worden wie die Insel Kamaran. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen, was Al-Maliki verneinte. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur jedoch von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. Flammen und dichte Rauchwolken seien aufgestiegen, hieß es. Ein den Huthi nahestehender Fernsehsender bezeichnete die Angriffe als "saudi-arabische Aggression".