Nahost-Konflikt: Jordanien fängt Raketen aus dem Iran ab

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Israel/Iran - US-Präsident Donald Trump (80) hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht.

US-Präsident Donald Trump (80) will den Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur an den Verhandlungstisch zwingen.
US-Präsident Donald Trump (80) will den Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur an den Verhandlungstisch zwingen.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News.

Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Die Attacken würden weitergehen, "bis ich sage, dass es genug ist".

Der 80-Jährige hatte dem Iran bereits im April mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke binnen weniger Stunden gedroht, seine Drohung dann aber nicht wahr gemacht.

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Damals wollte der Präsident Teheran dazu bewegen, die für den globalen Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige und vom Iran mit Angriffen und Drohungen blockierte Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen.

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

15. August, 8.23 Uhr: Jordanien fängt drei Raketen aus dem Iran ab

Jordanien hat einen erneuten Angriff aus dem Iran abgewehrt.

Die Flugabwehr habe am frühen Morgen drei Raketen abgeschossen, die aus dem Iran in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien, teilten die Streitkräfte des Königreichs mit. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben. Das Ingenieurskorps habe die Trümmerteile beseitigt.

Irans Revolutionsgarden reklamierten einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in al-Asrak. Es sei auf Hangars für US-Kampfjets gezielt worden, hieß es in einer Mitteilung. Auch die regulären iranischen Streitkräfte feuerten nach eigenen Angaben Kamikazedrohnen auf Ziele in Jordanien. Die vom US-Militär genutzte Luftwaffenbasis liegt im Osten des Landes.

Über Jordanien wurden mehrere iranische Raketen abgefangen, die einen US-Stützpunkt zum Ziel hatten. (Symbolbild)
Über Jordanien wurden mehrere iranische Raketen abgefangen, die einen US-Stützpunkt zum Ziel hatten. (Symbolbild)  © Bernd von Jutrczenka/dpa

15. Juli, 6.08 Uhr: Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken

US-Präsident Donald Trump (80) hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht.

Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Die Attacken würden weitergehen, "bis ich sage, dass es genug ist".

14. Juli, 20.57 Uhr: Erneut Angriffe in Kuwait und Warnsirenen in Bahrain

Kuwait hat erneute Angriffe aus dem Iran gemeldet. Die Flugabwehr fange Raketen und Drohnen ab, teilten die Streitkräfte des Golfstaats mit. Explosionen im Land stammten von den Abwehreinsätzen, hieß es. Einwohner wurden wie zuvor aufgerufen, sich keinen Trümmerteilen zu nähern und diese auch nicht anzufassen oder zu fotografieren.

Auch in Bahrain ertönten wieder die Warnsirenen. Bürger wurden aufgerufen, Anweisungen der Behörden zu befolgen und sich in Sicherheit zu begeben, wie das Innenministerium mitteilte.

14. Juli, 20.51 Uhr: Neue US-Angriffswelle auf Iran hat begonnen

Das US-Militär hat seine Angriffe auf den Iran US-Kreisen zufolge auch an diesem Dienstag fortgesetzt.

Die Streitkräfte hätten dabei einige militärische Ziele in dem Land ins Visier genommen, "um aufkommende Bedrohungen zu beseitigen", teilte ein US-Beamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Konkrete Angaben dazu - etwa zur Dauer der Angriffe und ob diese noch laufen oder bereits beendet sind - machte er nicht.

Die USA wollen neue Angriffe geflogen haben. (Archivbild)
Die USA wollen neue Angriffe geflogen haben. (Archivbild)  © Kendall Torres Cortés/dpa

14. Juli, 17.39 Uhr: Trump kassiert Gebührenidee für Straße von Hormus wieder ein

Nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus rückt US-Präsident Donald Trump (80) wieder von seiner Idee ab.

Nach "äußerst produktiven Gesprächen" mit nicht namentlich genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten wolle er stattdessen Investitionen von Golfstaaten in den USA vorantreiben, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

US-Präsident Donald Trump (80) hat mal wieder eine neue Idee.
US-Präsident Donald Trump (80) hat mal wieder eine neue Idee.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

14. Juli, 17.01 Uhr: Netanjahu droht dem Iran

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) droht dem Iran im Falle eines Angriffs mit großer Härte. Israel sei auf jedes Szenario vorbereitet, sagte Netanjahu laut Regierungspresseamt.

Die Führung in Teheran solle nicht damit rechnen, dass es nach einem Angriff ruhig bleibe. "Die Zeiten, in denen uns jemand Schaden zufügt und wir nicht doppelt zurückschlagen, sind vorbei", sagte Netanjahu. Der Iran müsse mit einer viel stärkeren Reaktion rechnen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) warnt mal wieder den Iran.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) warnt mal wieder den Iran.  © Ronen Zvulun/Pool Reuters/dpa

14. Juli, 16.06 Uhr: Abgeordnete im Iran fordern Rache

Eine große Mehrheit des iranischen Parlaments hat "Blutrache" für den im Krieg getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gefordert. Bei ihrer ersten Sitzung in Präsenz mehr als vier Monate nach Kriegsbeginn forderten mehr als 180 der 290 Abgeordneten Vergeltung, wie die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine Stellungnahme der Politiker berichtete.

Die Abgeordneten kritisierten auch die Verhandlungen mit den USA scharf. Die Lösung der Probleme zwischen dem Iran und den USA sei durch Verhandlungen nicht möglich, hieß es in der bei Fars veröffentlichten Mitteilung. Beim Auftakt der Sitzung am Montagabend schwenkten die Abgeordneten rote Flaggen mit Vergeltungsaufrufen, wie auf Bildern iranischer Medien zu sehen ist.

Im Iran sieht es alles andere als nach Frieden aus.
Im Iran sieht es alles andere als nach Frieden aus.  © Vahid Salemi/AP/dpa

14. Juli, 15.21 Uhr: Erneut Tanker vor Küste Omans angegriffen

Erneut ist ein Tanker vor der Küste des Omans angegriffen worden. Am Chemikalien- und Öltanker "Stolt Magnesium" habe sich in der Nacht eine Explosion ereignet, die von einem "nicht identifizierten externen Mittel" verursacht worden sei, teilte der Mutterkonzern Stolt-Nielsen der Reederei in den Niederlanden mit.

Durch die Explosion sei im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen. Die Besatzung sei sicher und habe begonnen, den Brand zu löschen. Die britische Behörde UKMTO meldete, das Schiff sei von einem "unbekannten Projektil" getroffen worden.

14. Juli, 14.44 Uhr: US-Militär stoppt offenbar Abzug von Tankflugzeugen aus Israel

Angesichts der Eskalation im Iran-Konflikt setzen die USA nach Medienberichten ihren geplanten Abzug von Tankflugzeugen vom israelischen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv aus. Dies könnte laut Flughafenbehörde zur Stornierung von bis zu 50.000 Tickets während der Hauptreisezeit im Sommer führen, berichtete die Times of Israel.

Nach Angaben des Nachrichtenportals "ynet" belegen derzeit 33 US-Tankflugzeuge Standplätze auf dem wichtigsten israelischen Flughafen. Diese würden sonst von zivilen Flugzeugen genutzt.

Tank- und Transportflugzeuge vom Typ Boeing KC-135 Stratotanker der US-Luftwaffe zur Luftbetankung stehen auf dem Rollfeld des Ben-Gurion-Flughafens.
Tank- und Transportflugzeuge vom Typ Boeing KC-135 Stratotanker der US-Luftwaffe zur Luftbetankung stehen auf dem Rollfeld des Ben-Gurion-Flughafens.  © Gil Cohen-Magen/dpa

14. Juli, 14.35 Uhr: Israel und Libanon reden in Rom miteinander

In Rom haben neue direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon begonnen.

Die Unterhändler der zwei Nachbarländer kamen in der italienischen Hauptstadt auf dem Gelände der US-Botschaft zusammen. Beide Länder hatten sich Ende Juni unter Vermittlung der USA auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein endgültiges Friedensabkommen ebnen soll. Die Gespräche in Rom sollen zwei Tage dauern.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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