700.000 Euro angespült: Badegäste staunen, was sie beim Strandausflug entdecken

Marina di Ragusa (Sizilien, Italien) - Sonne, Meer und ein plötzlicher Geldsegen? Badegäste vor der Küste von Casuzze, bei Marina di Ragusa auf Sizilien, waren sicherlich verdutzt, als knapp 700.000 Euro vor ihre Füße gespült wurden. Behalten konnten sie den Zaster allerdings nicht - hinter dem Vorfall könnte ein waschechter Kriminalfall stecken.

Badegäste vor der Küste von Casuzze auf Sizilien freuten sich über angespültes Bargeld - jedoch nur für kurze Zeit. (Archivfoto)  © 123RF/alanstix64

Laut Bericht der italienischen Rundfunkanstalt Rai News blieb ein kleines Motorboot knapp zehn Meter vor dem Strand wegen Treibstoffmangel liegen. Zwei der vier Insassen des Bootes seien daraufhin an Land gegangen, um Sprit zu besorgen.

Aufgrund der Strömung sei das Boot immer weiter von der Küste abgetrieben. Besorgte Badegäste hätten daraufhin den Notruf gewählt - offenbar ganz zum Unmut der Bootsinsassen.

Als sich plötzlich Einsatzkräfte näherten, warfen die Personen auf dem Boot anscheinend zahlreiche versiegelte Pakete ins Meer, die an Land gespült wurden.

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Nachdem klar wurde, dass sich darin Bargeld befand, rückte auch die Polizei samt weiterer Behörden an.

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Verpackt in Plastiktütchen wurden insgesamt knapp 700.000 Euro an Land gespült. (Symbolfoto)  © 123RF/pictorius

Einer Kontrolle konnten sich die vier Insassen nicht entziehen, Spezialkräfte hätten zudem ihr Boot durchleuchtet. Jetzt will die örtliche Staatsanwaltschaft ermitteln - das Boot könnte für illegale Geschäfte genutzt worden sein.

Strandbesucher, die das angespülte Bargeld einkassieren wollten, mussten die Scheine am Ende auch wieder abgeben.

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