Vater springt in Comer See, um Sohn zu retten - dann verschwindet er spurlos

Menaggio (Italien) - Urlaubsausflug mit tragischem Ausgang: Seit Samstagmittag wird ein Mann im Comer See vermisst. Er war zuvor seinem Sohn zur Hilfe geeilt und hatte ihn aus dem Wasser gerettet. Die Suchaktion läuft noch immer.

Auch Taucher aus Turin wurden alarmiert, um nach dem vermissten Vater zu suchen.  © Bildmontage: Screenshot/X/vigilidelfuoco

Der 45-jährige Niederländer war am Samstagvormittag mit seiner Frau und den drei Kindern mit einem Boot auf den Comer See hinausgefahren, um den Urlaubstag zu genießen.

Sein ältester Sohn sprang während der Ausfahrt ins Wasser, geriet jedoch wenig später in Schwierigkeiten, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet. Der Vater sprang ohne zu zögern hinterher, ließ seine acht und sechs Jahre alten Kinder auf dem Boot zurück.

Durch die Strömung soll das Boot abgetrieben sein, weshalb der 16-Jährige und sein Vater große Mühe hatten, zu ihrer Familie zurückzuschwimmen.

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Eine Person, die auf einem Stand-up-Paddle-Board vorbeikam, konnte zumindest dem Jugendlichen helfen. Der 45-Jährige soll jedoch an einer Stelle verschwunden sein, an der der Comer See bis zu 100 Meter tief abfällt.

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Wasserrettung und Tauchspezialisten suchen fieberhaft nach dem Vermissten

Gegen 12.30 Uhr gingen bei den italienischen Behörden dann die ersten Hilferufe ein. Die Küstenwache eilte sofort zum Ort des Geschehens und auch die Feuerwehr von Menaggio sowie die Wasserrettung von Como rückten aus.

In regelmäßigen Updates erklärten die Rettungskräfte, dass inzwischen Tauchspezialisten eingetroffen seien. Auch Helikopter würden bei der Suche nach dem vermissten Mann helfen. Bislang jedoch ohne Erfolg.

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