Zwölf Jahre Haft wegen Brückeneinsturz in Italien

Von Christoph Sator

Genua (Italien) - Im Prozess um den spektakulären Einsturz einer Autobahnbrücke mit 43 Todesopfern im Sommer 2018 im norditalienischen Genua (Italien) ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Im Sommer 2018 brach in Genua eine Autobahnbrücke zusammen - 43 Menschen starben.  © Luca Zennaro/ANSA/AP/dpa

Ein Gericht in der Hafenstadt sprach den früheren Top-Manager der Autobahngesellschaft Autostrade per l'Italia, Giovanni Castellucci, schuldig.

In Genua war am 14. August 2018 um 11.36 Uhr (Ortszeit) die Brücke "Ponte Morandi", die seit mehr als einem halben Jahrhundert mitten durch die Stadt führte, plötzlich zusammengekracht.

Auf einer Strecke von 200 Metern stürzte die Fahrbahn nach unten. Autos und Lastwagen wurden 45 Meter in die Tiefe gerissen.

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Grund war nach einem Expertenbericht, dass die 1967 eröffnete Schrägseilbrücke wegen mangelhafter Wartung schwere Schäden hatte.

Der Prozess gegen insgesamt 57 Beschuldigte dauerte vier Jahre.

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