Junge Frau leidet unter heftigen Schmerzen, weil Beine sich nach hinten biegen: Es gibt nur eine Lösung
Cambridgeshire (England) - Megan Dixon (21) aus Cambridgeshire in Großbritannien steht vor einer drastischen Veränderung in ihrem noch jungen Leben: Der 21-Jährigen sollen beide Beine amputiert werden, nachdem sie jahrelang unter extremen Schmerzen gelitten hat.
Alles begann, als Megan 13 Jahre alt war. Damals erkrankte sie an Keuchhusten und Pfeifferischem Drüsenfieber. Kurz darauf ging es ihr immer schlechter. Mit 14 konnte sie nicht mehr laufen, war zeitweise vom Hals abwärts gelähmt - und es kam noch schlimmer.
Megan konnte nicht mehr sprechen, zeitweise sogar weder sehen noch selbstständig schlucken. Ärzte diagnostizierten eine neurologische Störung, bei der das Gehirn Signale nicht mehr richtig an den Körper weiterleitet.
Davon waren auch die Beine der Britin betroffen. Ihre Knie blieben dauerhaft durchgestreckt, begannen sich dann nach hinten zu verbiegen. Ihr linkes Bein ragt inzwischen in einem Winkel von etwa 45 Grad nach hinten.
Megan habe laut eigener Aussage gegen "unerträgliche Schmerzen" ankämpfen müssen. Ärzte redeten ihr währenddessen ein, die Beschwerden seien psychisch bedingt. Mehrere Chirurgen lehnten eine Behandlung ab.
Für ein Leben ohne Schmerzen muss Megan ihre Beine opfern
Als schließlich festgestellt wurde, dass die entstandenen gesundheitlichen Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden können, wurde Megan vor vollendete Tatsachen gestellt: Um die Schmerzen zu lindern, müssten beide Beine amputiert werden.
Für die 21-Jährige war das ein Schock. Mittlerweile steht ihre Entscheidung fest. Im August möchte sie sich dem schweren Eingriff unterziehen - um danach vielleicht wieder ein selbstständigeres Leben bestreiten zu können.
Auf der Spenden-Plattform GoFundMe schildert die junge Britin ihren Werdegang und bittet auch um finanzielle Hilfe. Mit dem Geld sollen Behandlung, Nachsorge bezahlt und ein spezieller Elektrorollstuhl angeschafft werden.
Trotz aller Schmerzen versucht Megan, positiv aufs Leben zu blicken. Glückt die OP, will die 21-Jährige danach als Nageldesignerin arbeiten, anderen Menschen mit schweren Erkrankungen Mut machen und das Leben mit ihrem Verlobten genießen.
Titelfoto: Montage: Screenshots/GoFundMe

