Kammerjäger schneidet Loch in die Wand: Was ein Specht dort hinterlassen hat, kann niemand fassen!

Kalifornien (USA) - Eine Familie findet immer wieder kleine Würmer an der Wand. Als sie einen Kammerjäger rufen, um das Problem zu beseitigen, wird ihnen langsam das "epische Ausmaß" der Plage bewusst. Denn in ihren Wänden lauerte noch etwas ganz anderes...

Nachdem das erste Loch entstanden war, nahm die Eichel-Flut kein Ende mehr.
Nachdem das erste Loch entstanden war, nahm die Eichel-Flut kein Ende mehr.  © Bildmontage: Facebook/Nick's Extreme Pest Control

Nick Castro, Geschäftsführer und Namensgeber von "Nick's Extreme Pest Control" in Kalifornien, betreibt seit mehr als 20 Jahren ein erfolgreiches Geschäft. Doch in all dieser Zeit ist ihm so etwas wie hier noch nie begegnet.

Auf Facebook teilte der professionelle Kammerjäger eine Bilderserie seines letzten Einsatzes. Die Bewohner hätten ihn zu ihrem Haus gerufen, das von einem hartnäckigen Specht heimgesucht wurde.

"Der Vogel war ein ziemlicher Horter", sagte Castro und erklärte, dass das Tier es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Löcher in die Verkleidung des Hauses zu bohren, um darin Nahrung für später zu lagern.

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Die bevorzugte Speise des Eindringlings waren dabei Eicheln, die der Specht ursprünglich auf den Balken und Verstrebungen des Hauses platzierte. Zum Unglück aller Beteiligten blieben diese jedoch nicht an Ort und Stelle liegen, sondern fielen in die leeren Hohlräume in den Wänden.

Castro rechnete damit, einige Eicheln zu finden, als er das erste Loch in die Wand schnitt. Doch mit dieser regelrechten Flut an Nüssen konnte niemand rechnen!

Kammerjäger zeigt "episches Ausmaß" der Eichelvorräte

"Sie kamen und kamen, nonstop": Kammerjäger findet über 300 Kilogramm Eicheln

Der fleißige Specht hatte das Haus bis zum Dachboden mit über 300 Kilogramm Eicheln gefüllt.
Der fleißige Specht hatte das Haus bis zum Dachboden mit über 300 Kilogramm Eicheln gefüllt.  © Bildmontage: Facebook/Nick's Extreme Pest Control

Was als stetiger Strom aus dem Loch begann, entwickelte sich in kürzester Zeit zu einer regelrechten Flut an Eicheln.

Gegenüber The Dodo sagte der Kammerjäger: "Sie kamen und kamen, nonstop. Wir dachten, dass die Eicheln nur etwa ein Viertel des Weges in der Wand zurückgelegt hatten. Es stellte sich aber heraus, dass sie sich bis zum Dachboden des Hauses aufgetürmt hatten."

Castro öffnete nach und nach weitere Löcher rund um das Haus, um das volle "epische Ausmaß" der Nüsse ans Licht zu bringen. "Unglaublich, sowas habe ich noch nie gesehen", kommentierte Castro die Entdeckung.

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Insgesamt habe der sehr fleißige Specht wahnsinnige 300 Kilogramm Eicheln angesammelt! Genug für acht große Müllsäcke, wie Castro erklärte.

Laut der Firmenpolitik des Unternehmens werden "alle Tiere human behandelt und NIEMALS euthanasiert". Und dieser Fall war nicht anders. Castro und seine Mitarbeiter ließen den Specht in Ruhe und flickten, nachdem sie alle Eicheln herausgeholt hatten, lediglich die Löcher zusammen.

Die baldige Anbringung einer neuen Vinylverkleidung durch den Hausbesitzer sollte den Spect dazu ermutigen, einen neuen Lagerplatz für sein Futter zu finden.

Und das ist letztlich das Beste für den Vogel. Schließlich ist all seine harte Arbeit umsonst gewesen.

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Nick's Extreme Pest Control

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