Ihr Sohn kann kaum sprechen: Was Mutter dann tut, ist so rührend

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New Brunswick (Kanada) - Herzerwärmende Geste! Eine Mutter aus Kanada ließ sich für ihren autistischen Sohn eine Tastatur auf den Arm tätowieren - er kann sich nicht gut ausdrücken und hat so nun immer eine Möglichkeit, ihr schnell alles mitzuteilen.

Jessica Fletcher (32) hat sich für ihren autistischen Sohn Hunter (11) eine Tastatur auf den Unterarm tätowieren lassen.
Jessica Fletcher (32) hat sich für ihren autistischen Sohn Hunter (11) eine Tastatur auf den Unterarm tätowieren lassen.  © Facebook/Jessica Lee Fletcher

Im Alter von drei Jahren bekam der mittlerweile elfjährige Hunter eine Autismus-Diagnose, so der britische Mirror. Seitdem nutzt er Geräte zur Unterstützten Kommunikation (UK), Gestiken und hin und wieder Gebärdensprache, um sich besser mitzuteilen.

Allerdings kann es bei der Technik ja auch mal zu Problemen kommen. So kam es zu einem Zwischenfall, bei dem Hunters Gerät während eines Restaurantbesuchs ausfiel und er seine Wünsche nicht mehr richtig mitteilen konnte.

Schnell zeichnete Mama Jessica Fletcher (32) eine Tastatur auf Papier. Und tatsächlich kommunizierte der Elfjährige während des gesamten Aufenthalts mit dieser Tastatur.

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Deshalb gab es für die 32-Jährige nur eine Lösung: Sie ließ sich solch eine Tastatur auf den Unterarm tätowieren.

"Kaum hatte ich es ihm gezeigt, nachdem ich ihn von der Schule abgeholt hatte, packte er sofort meinen Arm und tippte 'Mama'", erzählte Jessica.

"Später am Abend, vor dem Schlafengehen, benutzte er es, um zu sagen: 'Ich liebe dich, Mama.'"

Idee stößt auf Begeisterung

Mithilfe des Tattoos kann sich Hunter in jeglichen Situationen mitteilen.
Mithilfe des Tattoos kann sich Hunter in jeglichen Situationen mitteilen.  © Facebook/Hunter's Voice

Die 32-Jährige sei sich sicher, dass er die Dauerhaftigkeit dieser Kommunikationsmöglichkeit verstand und dass sie nur für ihn bestimmt war.

Mit den geposteten Videos zu dem Tattoo erhielt die Mama positives Feedback - einige User ließen sich sogar von ihrer Idee inspirieren.

Auch das Studio, bei dem sie es sich stechen ließ, fand Jessicas Einfall so "bedeutungsvoll und wichtig", dass es einen Teil der Kosten übernahm.

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Das Tattoo selbst bezeichnet sie als das bisher am wenigsten schmerzhafteste. "Ich habe es kaum gespürt, fast so, als ob es schon immer da gewesen wäre", erinnerte sie sich.

Eine Sache ist für sie als Mama besonders wichtig zu erwähnen: "Das größte Missverständnis, das ich widerlegen möchte, ist die Annahme, dass Nicht-Sprechen gleichbedeutend mit Nicht-Denken sei."

Sie ergänzte: "Hunter versteht, lernt, erinnert sich, hat Meinungen und hat so viel zu sagen. Er liebt Schwimmen und Musik, sammelt Murmelbahnen und baut sie mit Begeisterung."

Titelfoto: Bildmontage: Jessica Lee Fletcher; Hunter's Voice

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