Mann soll Ehefrau an Schweine verfüttert haben, um mit anderen Frauen zu schlafen

Walgett (Australien) - Roxlyn Bowie verschwand am 5. Juni 1982. Seitdem wartet ihre Familie auf Antworten. Fast vierzig Jahre später hatte die Polizei endlich genug Evidenz gesammelt, um ihren damaligen Ehemann John zu verhaften. Während seines Prozesses kamen unheimliche und ekelhafte Details über den Fall ans Licht.

Angeblich verfütterte der Australier seine damalige Ehefrau an Schweine, um seine Tat zu vertuschen. (Symbolbild)
Angeblich verfütterte der Australier seine damalige Ehefrau an Schweine, um seine Tat zu vertuschen. (Symbolbild)  © @steffstarr/123RF

Der selbsternannte "Womaziner" John Bowie ermordete in 1982 seine Ehefrau, um wohl eine Beziehung mit einer anderen Frau aufzubauen, kam am Dienstag in seinem lang erwartetem Prozess raus, berichtete Vice.

Staatsanwalt Alex Morris warf John vor, seine Ehefrau umgebracht zu haben, um eine Beziehung mit seiner Affäre Gail Clarke eingehen zu können. Er selbst behauptete, er hätte viele außereheliche Affären mit verschiedenen Frauen gehabt.

Kurz nach ihrem Verschwinden bekamen Roxlyns beste Freundin und ihre Eltern Briefe, in denen sie sich verabschiedete.

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Morris war der Meinung, der Australier hätte sie dazu gezwungen, die Abschiedsnachrichten vor ihrem Tod zu verfassen. Unter anderem stand in diesen, dass Roxlyn "ein neues Leben anfangen wollte" und das "niemand zu böse auf John sein sollte, weil es nicht seine Schuld ist", dass sie gegangen sei.

Möglicherweise verfütterte er ihre Leiche an Schweine im australischen Outback, um seine Tat zu vertuschen, denn trotz mehrfachen, intensiven Suchaktionen wurde Roxlyn nie gefunden.

Diese etwas bizarre Vermutung basierte laut Staatsanwaltschaft auf mehreren Kommentaren, die John gegenüber verschiedenen Menschen geäußert hätte.

Mutmaßlicher Täter sagte, er hätte schon einmal jemanden umgebracht

Roxlyn Bowie verschwand vor fast 40 Jahren von ihrem Zuhause im australischen Outback. (Symbolbild)
Roxlyn Bowie verschwand vor fast 40 Jahren von ihrem Zuhause im australischen Outback. (Symbolbild)  © fritzifoto/123RF

Laut der Staatsanwaltschaft sagte der Rettungssanitäter John wohl des Öfteren zu seinen Kollegen Dinge wie "Schweine hinterlassen keine Spuren", "die werden ihre Leiche niemals finden" und "falls ihr jemals jemanden loswerden wollt, verfüttert sie an die wilden Schweine, weil die nichts übriglassen, nicht einmal Knochen".

In einer Konversation sagte er gegenüber Kollegen wohl sogar, dass "die Polizei nicht loslassen würde, aber die Schweine machen gute Arbeit und lassen nichts zurück".

Eine weitere Zeugin soll noch gegen John aussagen, da er offenbar eine beunruhigende Antwort auf die von ihr thematisierten Schwierigkeiten in ihrer eigenen Ehe hatte.

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Angeblich teilte sie ihm ihren Wunsch mit, dass jemand ihren Ehemann umbringen würde. Daraufhin erwiderte der, dass "er schon einmal jemanden umgebracht hatte und es kein schönes Gefühl war".

Strafverteidiger Winston Terracini sieht diese Aussagen allerdings nicht als problematisch an. Leichtfertige Kommentare seien kein Geständnis.

Bisher streitet John Bowie jegliche Schuld an dem Verschwinden von Roxlyn Bowie ab. Sein Prozess wird vermutlich noch sechs Wochen andauern.

Titelfoto: @steffstarr/123RF

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