Schladming (Österreich) - Die Kippe hatte weitreichende Folgen: Ein 47-Jähriger hatte sich im österreichischen Schladming am Samstagmorgen eine Zigarette in seinem Auto angezündet. Daraufhin explodierte sein Wagen.
Der Österreicher hatte sich kurz vor 8 Uhr morgens in sein Auto einer Montagefirma gesetzt, welches er über Nacht vor einer Unterkunft im Untertal abgeparkt hatte, wie die Freiwillige Feuerwehr Untertal-Rohrmoos auf Facebook mitteilte.
Kurz nach dem Einsteigen zündete sich der 47-Jährige eine morgendliche Kippe an. Was er allerdings nicht bedacht hatte: In seinem Caddy waren eine 11 Kilo schwere Propangasflasche und zwei 200 Liter umfassende Chemiefässer gelagert.
Ersten Erkenntnissen zufolge war aus bislang noch unbekannter Ursache über Nacht das Gas aus der Propanflasche ausgetreten. Es kam, wie es kommen musste: Mit dem Anzünden der Zigarette flog das Auto in die Luft.
Einige Türen und die Windschutzscheibe wurden durch die heftige Explosion herausgerissen und bis zu 40 Meter weit geschleudert. Aufnahmen von vor Ort zeigen ein komplett zerfetztes Fahrzeug.
Das größte Glück jedoch hatte der Fahrer selbst: Laut Polizei konnte er weitgehend unverletzt selbstständig durch das Seitenfenster aus dem Wrack klettern. Der Rettungsdienst versorgte ihn noch vor Ort, ehe sie ihn ins Krankenhaus brachten. Die Feuerwehr sicherte anschließend die Chemiefässer und beseitigte die herumliegenden Teile.