Florida (USA) - Sie wollten eigentlich nur bei einer Panne helfen und wurden am Ende zu Helden. Die drei US-Schüler Logan Royer, Cody Magrone (beide 16) und Brody Murray (17) retteten einem Fremden wohl das Leben.
Handy-Akku leer, Reifen platt. Für Diego Fernandez-Delgado (65) war der 19. April ohnehin schon ein gebrauchter Tag.
Weil er niemanden um Hilfe rufen konnte, stoppte der Mann aus Florida seinen Wagen auf dem Seitenstreifen einer viel befahrenen Straße und machte sich ans Werk. Schließlich musste das kaputte Rad gewechselt werden.
Wie die Polizei von Broward County jetzt mitteilte, saßen Logan, Cody und Brody gerade in einem McDonald’s, als sie bemerkten, dass Fernandez-Delgado Probleme zu haben schien. Das Trio beschloss, dem 65-Jährigen unter die Arme zu greifen.
Schnell stand jedoch fest, dass irgendetwas nicht stimmte. Fernandez-Delgado habe schwach gewirkt, konnte kaum richtig sprechen. Die drei Freunde wählten den Notruf. Zum Glück!
Diego Fernandez-Delgado betete zu Gott und wurde vom Herrn erhört
Bilder der Polizei zeigen, wie Logan, Cody und Brody auf das Eintreffen der Sanitäter warten. Der 65-Jährige kauerte derweil an der Beifahrertür seines Autos, klagte über Atembeschwerden und Schmerzen in der Brust.
Im Krankenhaus folgte die Diagnose: Fernandez-Delgado hatte einen Herzinfarkt erlitten. Ohne die Hilfe der drei Jungs wäre er wohl mitten auf der Straße gestorben. "Ersthelfer gaben an, dass das schnelle Handeln der Schüler ihm wahrscheinlich das Leben gerettet hat", teilte die Polizei mit. Mittlerweile gehe es dem 65-Jährigen wieder gut.
Sein Sohn Cristian bedankte sich unterdessen bei den Jungs. Er ließ wissen, dass sein Vater als einzigen Ausweg gesehen habe, zu Gott zu beten. Danach erschienen Logan, Cody und Brody.
"Gott hat keine Engel mit Flügeln geschickt. Er hat diese Jungen geschickt", sagte Cristian.