Ihre Filme gefallen ihm gar nicht: Putin verhängt Internet-Verbot für Porno-Star
Russland - Medienberichten zufolge hat es Russlands Machthaber Wladimir Putin (73) zur Durchsetzung "traditioneller Werte" auf die wachsende einheimische Porno-Branche abgesehen. Russische Darsteller geraten dadurch in die Bredouille und müssen harte Strafen fürchten!
OnlyFans-Sternchen Sofya Vershinina (21), Kennern auch unter ihrem Künstlernamen "Sonya Marmeladova" ein Begriff, ist jüngst noch vergleichsweise glimpflich davongekommen.
Ein Moskauer Gericht verurteilte die 21-Jährige laut The U.S. SUN "wegen der Herstellung und Verbreitung pornografischer Online-Videos" zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 53.000 Euro.
Außerdem darf Vershinina, die vorzugsweise bei OnlyFans und Telegram ihr Machwerk an den Mann gebracht hat, für drei Jahre kein Internet nutzen oder sich dort zeigen. Ihr goldfarbenes iPhone 16 Pro Max sei beschlagnahmt worden.
Vor Gericht erschien Vershinina mit einem weißen Mercedes und habe angeblich mit einer Haftstrafe gerechnet. Weil die 21-Jährige aber Reue zeigte, blitzte die Staatsanwaltschaft mit ihrer Forderung von dreieinhalb Jahren Straflager ab.
Weitere russische Erotik-Darsteller von Putin-Politik betroffen
Laut Staatsanwaltschaft habe die Erotik-Darstellerin bislang rund 350.000 Euro durch den Verkauf ihrer Filme und Fotos verdient. Genug, um in einem luxuriösen Penthouse eines Moskauer Wolkenkratzers residieren zu können.
Neben Vershinina geht es aktuell auch noch weiteren russischen Darstellern an den Kragen. Model und Influencerin Diana Shurygina (27) sitzt in Untersuchungshaft. Intime OnlyFans-Inhalte seien ihr zum Verhängnis geworden.
Selbiges Schicksal ereilte Anastasia Ovsyannikova (24, Künstlername "Nastya Kholod") und auch ein deutscher Produzent von Erwachsenenfilmen soll in Russland festgenommen worden sein.
Laut Rechtsexperten seien diese Fälle nur die Spitze des Eisbergs. Das Vorgehen gegen russische Erotik-Darsteller könnte künftig noch weiter ausgeweitet werden.
Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/sofi.marmeladova, Marcus Brandt/dpa, Alexander Kazakov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

