Model zerstückelt im Wald gefunden: Ihr Hund führte die Polizei zur Leiche

Moskau (Russland) - Eine russische Schönheitskönigin wurde zerstückelt in Säcken in einem Moskauer Wald aufgefunden - ihr Hund führte die Polizei zur Leiche.

Natalia Bozhuk (†39) verschwand während eines Spaziergangs mit ihrer Hündin Luna.  © Bildmontage: Instagram/Screenshot/natalya_bozhuk

Wie die russische Tageszeitung Kommersant berichtet, verschwand Natalia Bozhuk (†39) am 17. Juli während eines Spaziergangs mit ihrer Hündin Luna, einem Spaniel.

Zuvor soll es zu einem Streit zwischen dem Model und dem 44-jährigen Pawel Koslow gekommen sein. Bozhuk und Koslow sollen sich erst wenige Monate zuvor kennengelernt haben. Die 39-Jährige soll online nach einem Partner gesucht und dort Kontakt zu dem 44-Jährigen geknüpft haben.

Als Bozhuk anschließend nicht mehr erreichbar war und auch nicht auf Anrufe reagierte, meldeten ihre Angehörigen sie als vermisst.

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Die Suche nach der 39-Jährigen nahm schließlich eine tragische Wendung: Am 27. Juli entdeckte die Polizei ihre sterblichen Überreste, die in Säcken verpackt waren, in einem Waldgebiet.

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Hündin Luna soll Ermittler zur Leiche geführt haben

Hündin Luna soll sich in der Nähe der Fundstelle aufgehalten und die Ermittler zur Leiche von Natalia geführt haben.  © Bildmontage: Instagram/Screenshot/natalya_bozhuk

Laut den Berichten soll sich die kleine Hündin Luna in der Nähe der Fundstelle aufgehalten und die Ermittler zu dem Ort geführt haben. Den Untersuchungen zufolge starb das Model in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli, kurz nachdem sie verschwunden war.

Koslow geriet daraufhin ins Visier der Ermittler und wurde wegen des Verdachts gesucht, Bozhuk getötet zu haben. Nach einer internationalen Fahndung konnte der 44-Jährige schließlich im Ausland festgenommen werden. Nach Angaben der Polizei soll er die sterblichen Überreste des Models in einem Waldgebiet versteckt haben.

Seine Flucht soll ihn von Moskau über die Türkei bis nach Nordzypern geführt haben. Dort wurde Koslow am 17. September festgenommen und anschließend nach Russland zurückgebracht.

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Gegen ihn wird wegen Mordes ermittelt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Medienberichten zufolge soll er nach seiner Rückkehr nach Russland ein Geständnis abgelegt haben.

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