Schüsse und Explosionen! Bewaffnete Gruppe überfällt Hauptstadt-Flughafen

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Niamey (Niger) - Zwei Stunden lang hallten Schüsse und Explosionen durch die Hauptstadt des zentralafrikanischen Staates. Eine Gruppe bewaffneter Männer griff den Flughafen in Niger an und versetzte Mitarbeiter und Fluggäste in Angst und Schrecken.

Bei dem Angriff im Januar wurden 20 Angreifer getötet und vier Soldaten verletzt. Die Zahlen zu dem jüngsten Angriff sind noch nicht bekannt. (Archivfoto)
Bei dem Angriff im Januar wurden 20 Angreifer getötet und vier Soldaten verletzt. Die Zahlen zu dem jüngsten Angriff sind noch nicht bekannt. (Archivfoto)  © - / AFP

Laut einem Bericht der Rundfunkanstalt "BBC" eröffneten die Angreifer am frühen Donnerstagmorgen das Feuer auf dem Diori Hamani International Airport. Gut zwei Stunden lang dauerte der Angriff auf den Flughafen.

"Ich habe die ersten Schüsse gegen 5 Uhr gehört, als ich gerade in einer Moschee war", erzählte ein Zeuge gegenüber BBC.

Die Armee kam kurz darauf zum Ort des Geschehens und schaffte es, das weitere Vordringen der bewaffneten Gruppe zu verhindern. Augenzeugen erklärten dem Journalisten vor Ort, dass die Angreifer nach dem stundenlangen Feuergefecht schließlich die Flucht ergriffen und ihre Waffen zurückgelassen haben. Seitdem jagt das Militär die Gruppe durch Niamey.

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Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur "AP" hervorgeht, durchsuchen die Soldaten derzeit etliche Menschen auf den Straßen der Landeshauptstadt.

Es ist bereits der zweite Anschlag auf eines der wohl wichtigsten Gebäude des Landes. Bereits im Januar ereignete sich ein ähnlicher Angriff auf das Flughafengebäude, zu dem sich wenig später die Terrororganisation Islamischer Staat bekannte.

Regierung ließ Viertel abreißen, dann kam es zum Angriff

Bisher ist unklar, wer die Angreifer waren und was ihr Motiv ist. Unmittelbar vor dem Angriff auf den Flughafen haben nigerianische Behörden ganze Viertel rund um den Flughafen abgerissen, weil diese laut einer Erklärung "terroristische Risiken" bürgen. Seit dem Putsch im Jahr 2023 regiert das Militär den zentralafrikanischen Staat. Seit mehreren Jahren versuchen die Streitkräfte, die tödliche dschihadistische Gewalt im Land einzudämmen.

Mit dieser Art von Gewalt haben auch Nachbarstaaten wie Burkina Faso und Mali zu kämpfen.

Titelfoto: - / AFP

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