"Es wird cool sein, jemanden zu töten": Junger Mann nach SMS schuldig gesprochen

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London - Ein Norweger schickte seiner Freundin eine verdächtige SMS - kurz darauf schnappte die Polizei zu. Nun wurde der junge Mann wegen Verschwörung zum Mord schuldig gesprochen.

Johannes Kongsnes Natland (19) war nach England gereist, um einen unbekannten Menschen zu erschießen.
Johannes Kongsnes Natland (19) war nach England gereist, um einen unbekannten Menschen zu erschießen.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/Counter Terrorism Policing

Wie The Guardian berichtet, war Johannes Kongsnes Natland (19) im März 2025 nach England gereist - um einen Menschen für 25.000 Euro zu erschießen.

Wer das mutmaßliche Opfer des Anschlags sein sollte, ist nach wie vor unklar.

Hinter dem Auftragsmord soll nach den Ermittlungen das schwedische Foxtrot-Netzwerk stehen. Der kriminellen Gruppierung werden Verbindungen zum iranischen Mullah-Regime nachgesagt.

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In den Fokus der Ermittler geriet Natland vor allem durch eine SMS an seine Freundin. Darin schrieb er: "Es wird irgendwie cool sein, jemanden zu töten". Wenig später nahmen Polizisten den Norweger in einem Hotel fest.

Bei der Durchsuchung seines Zimmers entdeckten die Beamten eine Plastiktüte mit einer halbautomatischen Pistole, einem Revolver sowie Munition.

Natland wurde Schuldig gesprochen

Vor Gericht wurde Johannes Kongsnes Natland (19) von der Jury wegen Verschwörung zum Mord schuldig gesprochen. (Symbolbild)
Vor Gericht wurde Johannes Kongsnes Natland (19) von der Jury wegen Verschwörung zum Mord schuldig gesprochen. (Symbolbild)  © 123RF/armmypicca

Am 29. Juli musste sich Natland wegen Verschwörung zum Mord vor einem Gericht in London verantworten.

Während des Prozesses bestritt der Angeklagte, den Auftrag tatsächlich ausgeführt haben zu wollen. Er erklärte, zunächst davon ausgegangen zu sein, dass die Pläne lediglich ein "Witz" oder "Betrug" gewesen seien.

Erst später habe er den Ernst der Lage erkannt und nach einer Möglichkeit gesucht, sich aus der Situation zu befreien.

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Nach eigener Darstellung habe er sogar erwogen, sich "selbst in den Fuß zu schießen", um den Auftrag nicht erfüllen zu müssen.

Die Metropolitan-Polizei erklärte, dass ihre Terrorismusbekämpfungsbeamten jedoch "eine beträchtliche Menge an Beweisen entdeckt haben, die zeigen, dass Natland sich voll bewusst war, dass er gebeten wurde, jemanden in Großbritannien zu töten".

Neben der belastenden Nachricht an seine Freundin sagte zudem ein Freund vor Gericht aus, Natland habe damit geprahlt, für den Auftrag viel Geld zu erhalten und dass jemand sterben werde.

Die Jury sprach ihn schließlich wegen Verschwörung zum Mord schuldig. Über das Strafmaß will das Londoner Gericht im Oktober entscheiden.

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshot/Counter Terrorism Policing, 123RF/armmypicca

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