Tödliches Unglück: Kleinkind stürzt aus Hotelfenster - Vater bekennt sich schuldig
Zypern - Ein Urlaub auf Zypern endete für eine Familie aus Großbritannien in einem Albtraum: Der zweijährige Sohn der Familie war im Juli aus einem Hotelfenster gefallen und bei dem Sturz ums Leben gekommen. Jetzt hat sich der Vater des Jungen schuldig bekannt.
Die Tragödie hatte sich nur einen Tag nach der Ankunft der vierköpfigen Familie in der Hotelanlage in der zyprischen Hafenstadt Paphos ereignet.
Wie die britische Zeitung "The Sun" nun berichtet, habe der Vater des verstorbenen Jungen inzwischen eingeräumt, seinen Sohn im vierten Stock des Gebäudes auf eine Fensterbank gesetzt zu haben, während er auf den Aufzug wartete.
Berichte, wonach er das Kind vor dem offenen Fenster hin und her geschwungen haben soll, wies er allerdings zurück.
Der 37-jährige Brite war kurz nach dem tödlichen Drama festgenommen worden.
Nun hat er sich vor Gericht der "fahrlässigen Tötung durch eine unüberlegte, rücksichtslose oder gefährliche Handlung" schuldig bekannt.
Vater drohen nach Schuldgeständnis bis zu vier Jahre Haft
Eigentlich hatte der Anwalt des Mannes darum gebeten, das Verfahren aus humanitären Gründen einzustellen - der Antrag wurde jedoch abgelehnt.
Nach seinem Schuldgeständnis geht es im weiteren Prozess nun um das Strafmaß: Im schlimmsten Fall könnte dem Zweifachvater eine vierjährige Gefängnisstrafe drohen, mindestens aber eine Geldstrafe.
Der nächste Verhandlungstag ist für Anfang Oktober geplant.
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