Ehepaar ist baff, als sie nach einem Starbucks-Besuch auf ihr Konto schauen

Tulsa (USA) - Das muss wohl flüssiges Gold gewesen sein! Ein Ehepaar im US-Bundesstaat Oklahoma bekam bei Starbucks für zwei Tassen Kaffee eine absurde Rechnung untergejubelt, weswegen sie ihren Familienurlaub abblasen mussten.

Ein Starbucks im US-Bundesstaat Oklahoma rechnete einem Paar mehr als 4000 Euro für zwei Tassen Kaffee ab. (Symbolbild)
Ein Starbucks im US-Bundesstaat Oklahoma rechnete einem Paar mehr als 4000 Euro für zwei Tassen Kaffee ab. (Symbolbild)  © photosvit/123RF

Jesse und Deedee O'Dell wollten am 7. Januar eigentlich nur, wie viele andere auch, ihren Tag mit einem kleinen Wachmacher starten.

Gegenüber WNEM sagte das Paar, ihre morgendlichen Kaffees würde sie bei Starbucks normalerweise um die 10 US-Dollar (9,33 Euro) kosten.

Doch anscheinend lief an dem Morgen etwas komplett schief, denn sie bezahlten unwissentlich satte 4456,27 US-Dollar für zwei Tassen Mokka!

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Der ungewöhnliche Fehler fiel Deedee erst einige Tage später auf, als sie mit ihrer EC-Karte etwas bezahlen wollte und diese nicht akzeptiert wurde.

Beim Nachforschen entdeckte sie dann, dass die Starbucks-Filiale bei ihrer Bestellung unglaubliche 4444,44 US-Dollar (4148 Euro) Trinkgeld abgerechnet hatte.

Daraufhin rief Jesse die Filiale an und der Manager teilte ihnen mit, sie hätten in letzter Zeit Probleme mit ihrem System gehabt.

Familie bisher noch kein Geld von Starbucks zurückbekommen

Die O'Dells mussten wegen der enormen finanziellen Belastung durch die falsche Rechnung ihren Familienurlaub abblasen.
Die O'Dells mussten wegen der enormen finanziellen Belastung durch die falsche Rechnung ihren Familienurlaub abblasen.  © Jesse O'Dell/LinkedIn

Starbucks schickte ihnen Geldschecks in der Höhe des fälschlichen Trinkgeldes. Als die O'Dells diese aber bei ihrer Bank einlösen wollten, funktionierten sie nicht.

"Wir haben seitdem die Service-Hotline von Starbucks wahrscheinlich 30 bis 40 Mal täglich kontaktiert", sagte Jesse O'Dell. "Wir bekamen einen Anruf von einem Mitarbeiter, der sagte, dass sie neue Schecks schicken würden. Aber bis heute haben wir immer noch keine Schecks erhalten."

Außerdem erstattete sie bei der Polizei in Tulsa Anzeige.

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Aufgrund der hohen Rechnung und der bisher fehlenden Rückerstattung steckt die Familie gerade in finanziellen Schwierigkeiten. Ihren geplanten Urlaub mussten sie abblasen.

"[...] die Tickets sind nicht erstattungsfähig", erklärte Jesse. "Dies ist etwas, das unsere Familie in Bedrängnis gebracht hat, und ich hoffe, dass andere so etwas nicht durchmachen müssen."

Starbucks teilte mit, sie seien sich dieser Situation bewusst und mit der betroffenen Familie in Kontakt. Diese soll bald ihre Schecks in der Post erhalten. Der Konzern nimmt an, dass es wahrscheinlich durch einen Fehler eines Mitarbeiters zu dem übermäßig hohen Trinkgeld kam.

Titelfoto: Jesse O'Dell/LinkedIn photosvit/123RF

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