Frau lernt Mann auf Fetisch-Seite kennen und wird getötet

USA - Traurige Geschichte: Eine 32-jährige Britin flog in die USA, um sich von einem Mann, den sie auf einer Website für Fetische kennenlernte, töten zu lassen.

Sonia Exelby (†32) traf sich mit Dwain Hall (53), um von ihm getötet zu werden.
Sonia Exelby (†32) traf sich mit Dwain Hall (53), um von ihm getötet zu werden.  © Bildmontage: Facebook/Sonia Exelby/FDLE

Am 10. Oktober letzten Jahres machte sich Sonia Exelby auf eine tragische Reise in den US-Bundesstaat Florida. Die Vermutung liegt nahe, dass sie wusste, dass diese auch ihre letzte sein würde.

Die 32-Jährige traf sich zunächst mit dem 53-jährigen Dwain Hall, den sie laut Mirror auf einer Internetseite für Fetische kennenlernte.

Am 17. Oktober wurde die Leiche der Frau in einem flachen Grab in Florida gefunden. Nun ist klar: Sie wurde mit Messerstichen getötet.

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Laut NBC News hieß es in einer eidesstattlichen Erklärung, dass Sonia unter psychischen Problemen litt. Sie habe "geplant, in die Vereinigten Staaten zu reisen, um sich dort mit Personen zu treffen, die online Kontakt aufgenommen hatten und bereit wären, sie gewaltsam zu töten".

Diese Informationen fanden die Behörden auf dem Computer des Opfers.

Bevor Sonia von Dwain ermordet wurde, sollen sie mehrmals Geschlechtsverkehr miteinander gehabt haben. Die Polizei stellte ein zuvor gelöschtes Video des Mannes wieder her, in dem er ihr Fragen zu ihrem Wunsch geschlagen und getötet zu werden, stellte. Da war die Britin bereits mit sämtlichen blauen Flecken übersät.

"Während des gesamten Gesprächs wirkt Exelby gedämpft, blickt nur selten in Richtung der Kamera, wo Hall positioniert ist, ist sichtlich aufgebracht, Tränen stehen ihr in den Augen, sie atmet tief aus, schluckt schwer und zögert sehr, Halls Fragen zu beantworten", hieß es in der Erklärung.

Erschütternde Details bei Autopsie

Sonia wirkte von Dwain und seinen Handlungen verstört.
Sonia wirkte von Dwain und seinen Handlungen verstört.  © Bildmontage: Facebook/Sonia Exelby

Sonias verstörtes Verhalten in der Aufnahme deutet stark darauf hin, dass sie die Meinung über ihren ursprünglichen Todes-Plan geändert habe.

Am 11. Oktober schrieb sie noch mit einer Freundin via Discord über die Situation: "Es tut mir leid, dass er mir immer wieder mein Handy wegnimmt, er vertraut mir nicht damit. Er hat mir klargemacht, dass es keinen Ausweg gibt, außer ich erschieße ihn."

Ihre Angst war spürbar. "Er duscht, aber ich bin eingeschlossen und es gibt kein Signal mitten im Nirgendwo", lautete eine Nachricht.

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Nach der Autopsie kamen nun weitere verstörende Details ans Licht. Die 32-Jährige wurde durch vier Stiche getötet, zwei an der Brust und zwei im Rücken - mit einer Tiefe von zehn bis 17 Zentimeter.

Sonias Brüste wiesen eine ausgeprägte Rötung hin und an ihrem Hals befand sich eine orangefarbige Abschürfung in V-Form.

Die Verhandlungen zu dem Fall laufen derzeit noch an.

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Sonia Exelby/FDLE

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