Gestrandetes Boot ruft um Hilfe: Hat Mark Zuckerbergs Yacht den Notruf einfach ignoriert?

Alaska (USA) - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (42) sorgte erneut für Aufsehen: Als ein kleines Boot vor der Küste Alaskas ohne Treibstoff liegen blieb, soll seine Mega-Yacht einen Notruf einfach ignoriert haben!

Mark Zuckerbergs (42) Yacht soll einen Notruf ignoriert haben.  © Andrej Sokolow/dpa

Hilfe bekam das kleine Boot trotzdem - von jemand anderem.

Gegen 21.32 Uhr hatte der Kahn laut der US-Küstenwache vor rund zwei Wochen um Hilfe gebeten. Rund eine halbe Stunde später stellte die Coast Guard schließlich fest, dass es sich um einen Notfall handelte, und schickte eine Nachricht mit der Bitte um Unterstützung an andere Schiffe.

Obwohl Zuckerbergs "Launchpad" nicht weit entfernt war, musste schließlich ein Kreuzfahrtschiff den Gestrandeten zur Hilfe kommen.

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Die Crew schleppte diese schließlich in einen Hafen und half dabei, den Tank wieder aufzufüllen. Verletzt wurde niemand.

In den sozialen Medien sorgte der Vorfall für einen Aufschrei, denn ein Gast der "Wilderness Legacy" behauptete, dass Zuckerbergs Yacht die mehrfachen Bitten um Hilfe einfach ignoriert habe.

Nach Darstellung des Kapitäns habe die "Launchpad" nicht auf die Notrufe reagiert. An Bord des Kreuzfahrtschiffs soll dies laut dem Posting sogar Buhrufe ausgelöst haben.

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Sprecher von Mark Zuckerberg äußert sich zu Vorwürfen

Die Crew der "Launchpad" habe den Notruf schlichtweg nicht mitbekommen. (Archivbild)  © Felice De Martino/IPA via ZUMA Press/dpa

Der Sprecher des Meta-Chefs erklärte inzwischen, warum die Crew der Yacht auf den Notruf nicht reagiert hatte.

Denn die Crew der "Launchpad" habe den Hilferuf schlicht nicht mitbekommen, da sie zu diesem Zeitpunkt auf anderen Funkkanälen gearbeitet habe. Als die Nachricht wenig später überprüft worden sei, sei bereits Hilfe unterwegs gewesen.

Der Tech-Milliardär und seine Familie waren während des Geschehens selbst nicht an Bord. Strafen werden jedoch nicht erwartet, denn da sich das kleine Boot nicht in einer akuten Seenotlage befunden habe, habe nach Einschätzung eines Experten keine rechtliche Verpflichtung bestanden, einzugreifen.

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Durch die rauen Seeverhältnisse vor der Küste Alaskas könne sich die Situation jedoch schnell ändern: Ein treibendes Boot könne etwa bei schlechtem Wetter oder in der Nähe von Felsen doch noch in Gefahr geraten.

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