Hitzerekorde und Schneestürme: Extremwetter in den USA

Minneapolis - Große Teile der USA werden derzeit von Wetterextremen beherrscht. Während sich im Norden eine Wintersturmfront über mehr als 4000 Kilometer von der West- bis zur Ostküste des Landes erstreckt, sorgt eine Hitzewelle im Süden für Rekordtemperaturen.

Ein elektronisches Schild warnt Autofahrer vor einem Wintersturm mit starkem Schneefall.
Ein elektronisches Schild warnt Autofahrer vor einem Wintersturm mit starkem Schneefall.  © David Zalubowski/AP/dpa

Innerhalb des Landes gebe es ein Temperaturgefälle von mehr als 50 Grad Celsius, berichtete der Sender CNN. Demnach wurden in den nördlichen Bundesstaaten Montana, Wyoming, North und South Dakota am Mittwoch Temperaturen bis minus 22 Grad Celsius gemessen.

Im Süden kletterte das Thermometer dagegen auf bis zu 30 Grad und übertraf mehrfach Hitzerekorde für diese Jahreszeit.

Wegen des Wintersturms galten CNN zufolge am Mittwoch in 29 Bundesstaaten Wetterwarnungen für mehr als 65 Millionen Menschen. Besonders betroffen war demnach der Nordosten des Landes.

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In Minnesota seien aufgrund von starken Schneestürmen und schlechter Sicht mehrere Hauptverkehrsstraßen gesperrt worden, hieß es.

In mehr als 700.000 Haushalten in den Bundesstaaten Michigan, Illinois und Wisconsin fiel in der Nacht zum Donnerstag nach Angaben der Webseite poweroutage.us zeitweise der Strom aus.

Zehntausende Menschen durch Extremwetter ohne Strom

Berufsverkehr bewegt sich auf der Interstate 35W in Minneapolis, während ein Wintersturm die Stadt heimsucht.
Berufsverkehr bewegt sich auf der Interstate 35W in Minneapolis, während ein Wintersturm die Stadt heimsucht.  © Jeff Wheeler/Star Tribune/AP/dpa

Auch für Donnerstag warnte der US-Wetterdienst im Norden und Nordosten der USA vor heftigen Schneefällen, starkem Wind und sich ansammelndem Eis.

An der Westküste hatte sich die Kaltfront bereits in den vergangenen Tagen mit stark fallenden Temperaturen und stürmischen Winden bemerkbar gemacht. Laut CNN warfen heftige Böen in Kalifornien Bäume und Strommasten um.

In der Nacht zum Donnerstag waren auch dort Zehntausende Menschen ohne Strom. Zum Ende der Woche sei in den Bergen der Sierra Nevada und auch in tiefer gelegenen Gebieten nahe der Pazifikküste mit starkem Schneefall zu rechnen, warnte der Wetterdienst.

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Weiter im Süden würden dagegen auch am Donnerstag Temperaturen über 26 Grad erreicht, deutlich über den Normalwerten für diese Jahreszeit.

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern verschärft der Klimawandel Trockenheit, Hitze und Wetterextreme.

Titelfoto: Jeff Wheeler/Star Tribune/AP/dpa

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