Grand Junction (Colorado/USA) - Eine gemeinsame Autofahrt endete in einer unfassbaren Tragödie: Fünf befreundete Jugendliche sind im US-Bundesstaat Colorado ums Leben gekommen. Ihr Wagen war am späten Samstagabend offenbar von der Straße abgekommen und stürzte einen steilen Abhang hinunter. Alle Opfer waren erst 17 Jahre alt.
Das Auto der Jugendlichen stürzte über eine Klippe und blieb an einem Hang liegen. Für die fünf Insassen kam jede Hilfe zu spät, wie die "Daily Mail" berichtet.
Erst am Sonntagmorgen gegen 7.45 Uhr rückten Rettungskräfte zum Unglücksort aus. Dort fanden sie das zerstörte Fahrzeug am Hang. Nach Angaben der Behörden wurden alle fünf 17-Jährigen noch an der Unfallstelle für tot erklärt.
Drei der Jugendlichen waren nach Angaben der Gerichtsmedizin angeschnallt, darunter Fahrer und Beifahrer. Die beiden anderen trugen keinen Sicherheitsgurt und wurden bei dem Absturz aus dem Wagen geschleudert.
Wie es zu der Katastrophe kommen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei untersucht unter anderem, ob überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben könnte.
Auch wer den Wagen zum Zeitpunkt des Unglücks steuerte, war dem Bericht zufolge zunächst unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Die Familien trauern um ihre Söhne
Freunde und Angehörige identifizierten die fünf Verstorbenen in sozialen Netzwerken als Braden Taylor, Tristan Tucker, Titus Gould, William Simms und Tyler Martinez. Die Behörden selbst veröffentlichten die Namen der Minderjährigen nicht.
Tristan Tucker wurde auf einer Spendenseite auf GoFundMe als lebensfroher Teenager mit viel Potenzial und einem freien Geist beschrieben. Er stand demnach kurz vor seinem letzten Schuljahr.
Auch die Schwester von William Simms meldete sich zu Wort. Sie schrieb, ihr kleiner Bruder und seine besten Freunde seien viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. Die Familie könne den plötzlichen Verlust kaum begreifen.
Braden Taylors Großvater schilderte ebenfalls seine Trauer. Nach seinen Angaben saß sein Enkel als Beifahrer mit vier Freunden im Auto, als es den steilen Abhang hinunterstürzte.
Besonders schwer wiegt auch der Zeitpunkt des Unglücks: Am Dienstag öffneten die Schulen in Grand Junction wieder ihre Türen. Doch der normalerweise von Wiedersehensfreude geprägte erste Schultag stand ganz im Zeichen der fünf verstorbenen Jugendlichen, wie "CPR News" berichtet.
Drei der Teenager waren Schüler der Grand Junction High School. Auch die beiden anderen lebten in der Stadt und hatten Verbindungen zum zuständigen Schulbezirk Mesa County School District 51.