Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Todesstrafe in Texas vollstreckt

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Huntsville (USA) - Rund eine Woche nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung der US-Todeskandidatin Christa Pike (50) ist im Bundesstaat Texas ein Mann mit demselben Gift exekutiert worden.

Im US-Bundesstaat Texas wurde eine weitere Todesstrafe vollzogen. (Symbolbild)
Im US-Bundesstaat Texas wurde eine weitere Todesstrafe vollzogen. (Symbolbild)  © Ben Gray/Atlanta Journal-Constitution via AP/dpa

Dem verurteilten Raubmörder Jamaal Howard (46) wurde nach Angaben der Behörden am Mittwochabend (Ortszeit) im Staatsgefängnis von Huntsville das Mittel Pentobarbital verabreicht, das die Atmung lähmt.

Howards Anwälte hatten unter Verweis auf den Fall Pike einen Aufschub in letzter Minute verlangt.

Der heute 46-Jährige Howard war laut TMZ zum Tode verurteilt worden, weil er im Jahr 2000 einen Supermarkt überfallen und die Mitarbeiterin Vickie Lee Sartout getötet hatte.

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Der damals 20-Jährige erbeutete dabei 114 Dollar und eine Stange Zigaretten. Vor seiner Hinrichtung bat er um Vergebung. Es tue ihm leid, was geschehen sei, sagte er.

Der Fall Christa Pike hat in den USA die Diskussion über die Todesstrafe wieder entfacht. Die verurteilte Mörderin sollte Ende September im Bundesstaat Tennessee als erste Frau seit mehr als 200 Jahren hingerichtet werden.

Christa Pike wieder ansprechbar

Die 50-Jährige überlebte allerdings zwei Giftspritzen mit Pentobarbital und kam später wieder zu Bewusstsein. Ihre Anwälte fordern, die Todesstrafe in lebenslange Haft ohne Möglichkeit der vorzeitigen Entlassung umzuwandeln.

In diesem Jahr wurden in den Vereinigten Staaten bislang 30 Todesurteile vollstreckt. Im vergangenen Jahr waren 47 Menschen hingerichtet worden - die höchste Zahl seit 2009.

Titelfoto: Ben Gray/Atlanta Journal-Constitution via AP/dpa

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