Nächster Boeing-Whistleblower gestorben!

Kanada - Vor gut einem Monat wurde John Barnett, ein ehemaliger Boeing-Mitarbeiter, tot in den USA aufgefunden. Nun gab es einen erneuten Todesfall.

Whistleblower Joshua Dean (†45) behauptete, es gäbe starke Sicherungsmängel bei Boeing. (Symbolfoto)
Whistleblower Joshua Dean (†45) behauptete, es gäbe starke Sicherungsmängel bei Boeing. (Symbolfoto)  © 123RF/lightfieldstudios

Am Dienstagmorgen verstarb Joshua Dean, ein ehemaliger Qualitätsprüfer des Boeingzulieferers Spirit AeroSystems, berichtet The Seattle Times.

Der 45-Jährige war für seinen gesunden Lebensstil bekannt, trotz dessen starb er völlig unerwartet an einer Infektion. Erst erlitt Joshua einen Schlaganfall, dann wurde er an die Dialyse angeschlossen, da sich die Infektion schnell ausbreitete. Die Ärzte überlegten sogar, ob sie ihm die Arme und Füße amputieren sollten, um die Infektion aufzuhalten.

Doch das alles half nichts, denn Joshua starb schnell.

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Bereits im Oktober 2022 soll der 45-Jährige erhebliche Herstellungsfehler entdeckt haben.

Als er diese Probleme ansprach, wurde es laut ihm unter den Tisch gekehrt, kurz darauf wurde er entlassen.

Boeing-Mitarbeiter wies schon zeitig auf Mängel hin

Bereits Oktober 2022 soll Joshua Dean (†45) die ersten Sicherheitsmängel gefunden haben. (Symbolfoto)
Bereits Oktober 2022 soll Joshua Dean (†45) die ersten Sicherheitsmängel gefunden haben. (Symbolfoto)  © dpa/Mic Smith

Wenige Monate später reichte er eine Beschwerde gegen seine Kündigung beim Arbeitsministerium ein. Von "groben Fehlverhalten von Spirit-AeroSystems-Qualitätsmanagern auf hoher Ebene" ist die Rede.

Im Januar bestätigten ehemalige Kollegen von Joshua seine Behauptungen, nachdem eine Boeing 737 MAX beschädigt wurde.

Titelfoto: 123RF/lightfieldstudios

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