Plötzlich blaue Flecken: Schulbegleiterin schlägt wehrlose Kinder im Bus

Colorado (USA) - Eine Frau aus den USA begleitete autistische Kinder und schlug sie, statt ihnen die benötigte Sicherheit zu geben.

Kiarra Jones (30) fügte mehreren autistischen Kindern in einem Schulbus Verletzungen zu. (Symbolfoto)  © 123RF/chatdesbalkans

Nach den schlimmen Vorfällen muss die 30-jährige Kiarra Jones für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Das entschied eine Staatsanwaltschaft aus dem US-Bundesstaat Colorado, so Law & Crime.

Die 30-Jährige arbeitete als Schulbegleiterin und sollte den autistischen Kindern, die die Joshua-School besuchten, auf den Busfahrten zur Seite stehen.

Bereits im März 2024 wurde man auf diesen Fall aufmerksam, nachdem ein Junge mit blauen Flecken am Fuß nach Hause gekommen war, die vorher nicht da waren.

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Daraufhin wurden Überwachungsaufnahmen eines Busses überprüft, die die schrecklichen Vermutungen bestätigten. Jones schlug Kinder, die nicht sprechen konnten, wie CBS News berichtete.

Die Eltern der Betroffenen berichteten, dass diese sich während der Vorfälle plötzlich anders verhielten.

Zudem wiesen einige von ihnen unerklärliche Verletzungen auf, darunter Prellungen und Schnittwunden.

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Die Eltern der Kinder sagten vor Gericht aus

Die Polizei teilte den Eltern mit, dass ihre nonverbalen Kinder misshandelt wurden. (Symbolfoto)  © 123RF/danielt1994

"Ich erhielt einen Anruf von der Polizei in Littleton, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ein Mitarbeiter der Littleton Public Schools mein Kind schwer misshandelt hatte", erzählte die Mutter eines Opfers.

Eines der Überwachungsvideos zeigt, wie Jones einem wehrlosen Jungen mit dem Ellbogen in den Nacken und das Gesicht schlägt. Sie trat anschließend mehrmals auf seine Füße.

"Diese grundlosen Angriffe auf ein wehrloses, schwerbehindertes Kind sind entsetzlich", erklärte eine Anwaltskanzlei. "Jede Familie erlebt unermesslichen Schmerz, Herzschmerz, Wut und tiefe Enttäuschung, während sie Gerechtigkeit für ihre Kinder sucht."

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"Ich stehe heute nicht nur als Elternteil vor Ihnen, sondern auch als Stimme - als Stimme meines Sohnes, der nicht selbst hier stehen und für sich sprechen kann, als Stimme eines Kindes, das darauf vertraute, dass Erwachsene es beschützen würden, und stattdessen von jemandem verletzt wurde, der eigentlich für es sorgen sollte", so der Vater eines anderen Opfers vor Gericht.

Im Januar legte Jones ein Geständnis ab. In zehn Fällen soll sie schutzbedürftige Kinder schwer angegriffen haben, in zwei weiteren Fällen räumte sie Kindesmisshandlung ein.

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