Dramatische Szenen mit Baby auf Arm: Frau bedroht Partner mit Küchenmesser

Hirschau - Ein aus dem Ruder gelaufener Beziehungsstreit in Bayern hat für einen dramatischen Polizeieinsatz gesorgt.

Die Polizei ermittelt gegen die Frau wegen versuchter räuberischer Erpressung. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Am Montagabend gegen 21.45 Uhr rückten Beamte zu einer Wohnung im oberpfälzischen Hirschau aus: Eine 37-jährige Frau soll ihren Lebenspartner mit einem Küchenmesser bedroht haben, während sie ihr sieben Monate altes Baby auf dem Arm hielt.

Nach bisherigen Erkenntnissen entzündete sich der Streit an finanziellen Problemen.

Den Angaben zufolge schlug die Frau ihrem Partner zunächst mit der flachen Hand ins Gesicht. Dann griff sie nach dem gemeinsamen Kind, nahm ein Küchenmesser an sich und forderte Geld.

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Zwar erhob sie das Messer nicht direkt gegen den Mann, doch die Drohkulisse war da.

Als sich der Partner in ein anderes Zimmer zurückzog und die Tür hinter sich verriegelte, stach die Frau so heftig gegen das Türblatt, dass die Klinge abbrach.

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Polizeieinsatz in Hirschau: Säugling in Obhut von Pflegefamilie gegeben

Kurz darauf traf die Polizei ein. Die Beamten nahmen das Baby in Obhut und stellten das beschädigte Messer sicher. In Absprache mit dem Vater wurde der Säugling einer Pflegefamilie übergeben.

Aufgrund ihres selbstgefährdenden Verhaltens wurde die 37-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Polizei ermittelt gegen sie wegen versuchter räuberischer Erpressung.

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