Dresden - Im Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift wurde das 1000. Baby in diesem Jahr geboren. Die kleine Hosna erblickte am Samstag das Licht der Welt. Dank ihrer Geburt liegt die Klinik leicht über ihrem Vorjahresniveau.
Kurz vor 10 Uhr am 24. Oktober 2026 war es so weit: Die Tochter von Zahra und Hamid kam mit 3550 Gramm und 50 Zentimetern auf die Welt. Mutter und Tochter geht es gut und sie erholen sich noch auf der Wochenbettstation von der Geburt.
Hosnas Eltern sind 2015 aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Dass ihr erstes Kind im St. Joseph-Stift geboren werden soll, stand für sie schon lange fest. Papa Hamid, der als Taxifahrer arbeitet, chauffierte schon einige frischgebackene Eltern samt Baby durch die Stadt und erfuhr dabei die unterschiedlichsten Meinungen über die Krankenhäuser in Dresden.
Für das St. Joseph-Stift bedeutete die Geburt der kleinen Hosna nicht nur, einen neuen Erdbewohner willkommen heißen zu können, sondern auch das 1000. Baby, was in diesem Jahr in der Klinik zur Welt kam, feiern zu dürfen. Entgegen dem allgemeinen Trend sinkender Geburtenzahlen liegt das Johannstädter Krankenhaus damit sogar leicht über dem Vorjahresniveau.
"Wir haben unser geburtshilfliches Angebot in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Das zahlt sich jetzt aus", meint Chefarzt Dr. med. Axel Christian Gatzweiler erfreut. Eltern würden das Gesamtpaket zu schätzen wissen, was man in der Klinik bekommt.
Kinderärztliche Versorgung ausgebaut
Seit Jahresbeginn ist im St. Joseph-Stift dank einer Zusammenarbeit mit der Uniklinik rund um die Uhr eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt vor Ort. "Das Plus an Sicherheit für die Neugeborenen, das wir durch die 24/7-Präsenz unserer pädiatrischen Kolleginnen und Kollegen gewährleisten können, gibt manchmal den Ausschlag, sich für eine Entbindung bei uns zu entscheiden", erklärt Dr. Gatzweiler.
Das Krankenhaus ist bereits 2011 von der WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert worden. Dabei geht es vor allem um das Stillen und das sogenannte "Bonding" zwischen Eltern und Neugeborenem.