Beim Kitesurfen verunglückt? Sächsischer Urlauber tot aus Ostsee geborgen

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Von Judith Bootsmann, Jakob Anders

Wiek - Vor der Insel Rügen bei Wiek (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Montag ein 52 Jahre alter Mann tot aus dem Wasser geborgen worden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 52-jährigen deutschen Urlauber, der sich derzeit auf der Insel Rügen aufhielt. (Symbolbild)
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 52-jährigen deutschen Urlauber, der sich derzeit auf der Insel Rügen aufhielt. (Symbolbild)  © Bernd Wüstneck/dpa

Der Urlauber aus Bautzen in Sachsen war nach ersten Erkenntnissen mutmaßlich als Kitesurfer unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Drei Zeugen entdeckten den Mann demnach am Montagnachmittag gegen 17 Uhr leblos im Wasser am sogenannten Kitestrand bei Wiek und brachten ihn an Land.

"Die Ersthelfer leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Gemeinsam mit den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen fortgeführt", berichtet eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg.

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Doch trotz aller Bemühungen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Der Mann aus Bautzen könnte ersten Hinweisen der Polizei zufolge beim Kitesurfen verunglückt sein. Eine Wassersportart, bei der man auf einem Brett steht und sich durch einen Lenkdrachen (Kite) meterhoch über das Wasser ziehen lässt und dabei verschiedene Tricks macht.

"Ob es Materialschaden war oder ein Fehler, ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Kriminalpolizei", sagte die Sprecherin.

Erstmeldung vom 23. Juni, 9.22 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 18.22 Uhr.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa

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