Germersheim - Immer wieder warnt die Polizei davor, selbst bei Niedrigwasser durch den Rhein zu schwimmen. Ein Mann hat dies am frühen Sonntagabend bei Germersheim (Rheinland-Pfalz) dennoch versucht und dafür beinahe mit dem Leben bezahlt.
Allerdings hatte der Schwimmer großes Glück, denn zwei Helfer hatten ihn noch vor dem Eintreffen der verständigten Rettungskräfte aus dem Wasser ziehen können.
Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, hatte der Mann versucht, den Rhein von Germersheim aus schwimmend zu durchqueren.
Dabei sei der Schwimmer mitten im Rhein nahe der dortigen Eisenbahnbrücke in Not geraten: Die starke Strömung hatte ihn erfasst. Mehrfach sei der Mann unter Wasser geraten und habe lautstark um Hilfe gerufen. Zeugen verständigten daraufhin gegen 18.15 Uhr die Polizei.
Bei der Ankunft der Einsatzkräfte war die Situation aber bereits geklärt, weil die beiden Retter zuvor bereits eingegriffen hatten. Der Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe aktuell nicht, sagte der Polizeisprecher.
Zudem wies er noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Strömungsverhältnisse im Rhein auch für geübte Schwimmer lebensgefährlich werden können.