Tödliches Drama an Baggersee: 53-Jähriger schreit erst um Hilfe und geht dann unter

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Von Christian Rothenberg

Kleve - Bei einem Badeunfall in einem See in Kleve ist ein Mann ums Leben gekommen.

Für den 53-jährigen Schwimmer kam am Wochenende jede Hilfe zu spät. (Symbolfoto)
Für den 53-jährigen Schwimmer kam am Wochenende jede Hilfe zu spät. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Feuerwehr und DLRG suchten den See am Sonntag nach Polizeiangaben mithilfe von Tauchern und einer Drohne nach dem vermissten 53-Jährigen ab, bis dieser schließlich gefunden wurde.

Ein Rettungsversuch sei erfolglos verlaufen, hieß es in einer Mitteilung.

Der Mann aus Kleve war laut Polizei in dem nicht zum Baden freigegebenen Baggersee gemeinsam mit einem Bekannten schwimmen gegangen. Nach dessen Angaben habe der 53-Jährige um Hilfe gerufen und sei untergegangen.

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Bei der Suche nach ihm kamen auch Suchhunde der Rettungsorganisation ISAR Germany zum Einsatz. Die Betreuung der Angehörigen habe der polizeiliche Opferschutz übernommen, teilten die Ermittler mit.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Risiken beim Baden in ehemaligen Abbaugebieten.

Baggerseen bergen verschiedene Gefahren

An einigen Stellen sei das Wasser möglicherweise zwar nur hüfttief, einen Meter weiter könnte es aber bereits bis zu zehn oder zwölf Meter tief sein.

Zudem seien die Temperaturunterschiede oft hoch und könnten auch geübte Schwimmer an ihre Grenzen bringen.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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