Tragischer Badeunfall: Nichtschwimmer (†26) ertrinkt in Donau
Von Manuel Rank, Friederike Hauer
Regensburg - Ein 26-Jähriger ist beim Baden in der Donau bei Regensburg ertrunken.
Der Mann, der laut Polizei nicht schwimmen konnte, verschwand am Dienstag gegen 17.50 Uhr im Bereich der Nibelungenbrücke innerhalb weniger Augenblicke unter der Wasseroberfläche.
Eine große Suchaktion mit Hubschrauber und mehreren Booten dauerte bis in den Abend. Nach mehreren Stunden wurde der 26-Jährige gegen 20 Uhr per Sonar geortet und geborgen, Reanimationsversuche blieben den Angaben nach erfolglos.
Die Polizei mahnt nach dem tödlichen Badeunfall zur Vorsicht an Gewässern: Nichtschwimmer sollten auf Badeausflüge in Flüsse verzichten, fließende Gewässer seien selbst für erfahrene Schwimmer gefährlich.
Im Notfall solle man sofort den Notruf wählen und Hilfe von Land aus leisten.
In den vergangenen Tagen häuften sich die tragischen Badeunfälle in Bayerns Gewässern: In Neutraubling kam ein 29-jähriger Stand-up-Paddler ums Leben, ein 73-Jähriger starb auf der Regattastrecke bei Oberschleißheim, eine 85-Jährige musste aus dem Haslacher See geborgen werden, ein 20-Jähriger ertrank im Weitmannsee und ein 22-Jähriger im Tegernsee.
Titelfoto: Armin Weigel/dpa
