Mit Heli in die Klinik: Wanderer rutscht an bekannten Aussichtspunkt ab
Bad Schandau/Struppen - In der Sächsischen Schweiz gibt es mehr und mehr Wanderunfälle. Auch am vergangenen Wochenende sind Rettungskräfte beschäftigt gewesen - am Carolafelsen stürzte etwa ein 23-Jähriger. Ein Hubschrauber wurde gerufen, die Zeit drängte.
Am Samstag um 17.53 Uhr rückte die Bergwacht zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte in den Affensteinen aus. Ein Rettungshubschrauber setzte eine Notärztin beim Verletzten ab, dem zuvor vermutlich die Mischung aus feuchtem Sandstein und Laub zum Verhängnis wurde.
Auch aufgrund nahender Dunkelheit musste es schnell gehen: Nach Erstversorgung erfolgte die Rettung per Seilwinde, der 23-Jährige wurde in ein Klinikum nach Bautzen geflogen. Nur wenige Minuten später hätte ihn nur noch ein Bodenteam erreichen können.
"Er war zu einer für ein Mittelgebirge späten Uhrzeit unterwegs", so Bergwacht-Sachsen-Sprecher Dr. Kai Kranich gegenüber TAG24.
Auch am Sonntag, gegen 13 Uhr, rückte die Bergwacht aus. Dieses Mal zur Königsnase im Elbtal nahe Struppen. Eine Wanderin (51) stürzte beim Aufstieg an einer Treppe und verletzte sich am Fuß. Per Trage brachten Retter die verletzte Frau zu einem Rettungswagen, der die 51-Jährige dann ins Krankenhaus transportierte.
Titelfoto: Bergwacht Großenhain/Marko Förster