Tödlicher Bergunfall: Mann stürzt am Ettaler Mandl 130 Meter in die Tiefe

Oberammergau - Ein Bergwanderer ist am Ettaler Mandl bei Oberammergau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) rund 130 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben.

Einsatzkräfte der Bergwacht konnten den Mann nicht mehr retten. (Symbolbild)
Einsatzkräfte der Bergwacht konnten den Mann nicht mehr retten. (Symbolbild)  © Angelika Warmuth/dpa

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, ereignete sich am Freitag ein tödlicher Unfall am Klettersteig kurz unterhalb des Gipfels.

Ein 55-Jähriger aus Erlangen war hier allein in Richtung des 1633 Meter hohen Gipfels unterwegs.

Knapp 20 Meter unterhalb der Bergspitze stürzte er und fiel rund 130 Meter in die Tiefe.

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Laut Polizei fiel er dabei über den angrenzenden Steig und weiter in den darunter liegenden Bergwald.

Eine unbeteiligte Zeugin musste das ganze Unglück mitansehen. Sie verständigten den Notruf. Die alarmierte Bergwacht aus Oberammergau und der Notarzt des Rettungshubschraubers aus Reutte konnten jedoch nichts mehr für den Mann tun: Er war seinen schweren Verletzungen erlegen.

Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei nahmen den Unfall auf. Mithilfe eines Polizeihubschraubers konnte der Leichnam des 55-Jährigen geborgen werden.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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