Block-Prozess: Mit-Entführerin "Olga" sagt aus, zittert die Steakhouse-Erbin?

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Von Bernhard Sprengel, Bastian Küsel-Kanbach

Hamburg - Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder will das Landgericht Hamburg am Mittwoch ab 9.30 Uhr eine Zeugin aus Israel befragen. Sie könnte den Verlauf der Verhandlung entscheidend beeinflussen.

Steakhouse-Erbin Christina Block (53) dürfte vor der Aussage der mutmaßlichen Mit-Entführerin "Olga" zittern.
Steakhouse-Erbin Christina Block (53) dürfte vor der Aussage der mutmaßlichen Mit-Entführerin "Olga" zittern.  © Marcus Brandt/Pool dpa/dpa

Die Frau, Keren T., soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Entführung der beiden Kinder in der Silvesternacht 2023/24 beteiligt gewesen sein. Laut Anklage war sie "die rechte Hand" des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung verantwortlich gewesen sein soll.

Die angeklagte Mutter der Kinder, Christina Block (53), hat in ihrer Aussage vor Gericht erklärt, dass sie mit der Israelin unter dem Namen "Olga" befreundet war.

Für die Staatsanwaltschaft ist die Zeugin eine Beschuldigte. Die Behörde hat sie bereits im Januar vernommen. Für ihre Aussagen in Hamburg wurde ihr sicheres Geleit zugesagt.

Block ist angeklagt, nach einem langen Sorgerechtsstreit die israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals zehnjährigen Sohn und die 13 Jahre alte Tochter vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark nach Deutschland zu entführen.

Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette "Block House", Eugen Block, beteuert ihre Unschuld.

Titelfoto: Marcus Brandt/Pool dpa/dpa

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