125-Kilo-Blindgänger: Weltkriegsbombe in Regensburg entschärft
Regensburg - Einen Tag nach der verheerenden Explosion im Regensburger Kasernenviertel mit mehreren Toten sorgt eine amerikanische Fliegerbombe für erneutes Aufsehen. Inzwischen konnte sie entschärft werden, wie die Polizei bekannt gab.
Die 125 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe sei bei Sondierungsarbeiten auf einem Feld im Stadtteil Burgweinting gefunden worden.
Die Gebäude in einem 400-Meter-Radius wurden am Abend evakuiert. Ab 18 Uhr wurden die Anwohner vorsorglich aus den Wohnbereichen und Häusern geholt, teilte der Pressedienst "Vifogra" von vor Ort mit.
Betroffen waren rund 600 Menschen, so eine Sprecherin. In einer Schule hatte man eine Betreuungsstelle eingerichtet.
Eine Sperrung der Autobahn war nicht notwendig, allerdings mussten ein paar Straßen dicht gemacht werden.
Auch die Bahnstrecke zwischen Regensburg-Hauptbahnhof und Obertraubling war betroffen.
Laut ersten Meldungen aus Regensburg sei der Sprengkörper gegen 13.50 Uhr entdeckt worden. Ein Team von Spezialisten hatte sich der Sache angenommen.
Erstmeldung: 17.59 Uhr. Letzte Aktualisierung: 21.29 Uhr.
Titelfoto: Vifogra MEDIA / Reporter-Team Moller-Schuh
