Bombenfund in Hamburg: Massive Ausfälle im Zugverkehr!

Von Bernhard Sprengel

Hamburg - An einer wichtigen Bahnstrecke im Nordwesten Hamburgs ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Der Kampfmittelräumdienst hat einen Sperrbereich von 400 Metern um die Fundstelle festgelegt.  © Screenshot/NINA

Der Fern- und der S-Bahnverkehr wurden unterbrochen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.

"Es kommt zu massiven Ausfällen aus Richtung Norden." Der Kampfmittelräumdienst sei an der S-Bahnstation Diebsteich im Einsatz. Die Station liegt nördlich vom Bahnhof Altona.

Wann die Bombe entschärft werden kann, war zunächst noch unklar. "Wir gehen von einem mehrstündigen Einsatz aus", sagte ein Feuerwehrsprecher.

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Die 500-Pfundbombe englischer Bauart habe einen chemischen Langzeitzünder. Weil sie bewegt worden sei, bestehe akute Explosionsgefahr.

Der Kampfmittelräumdienst habe einen schwierigen Einsatz zu bewältigen.

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Weltkriegsbombe in Hamburg-Altona: Entschärfung gestaltet sich schwierig

Wann die Bombe entschärft werden kann, war noch unklar.  © Bodo Marks/dpa

Nach Angaben eines Bahnsprechers ist auch die Verbindungsbahn zwischen dem Bahnhof Altona und dem Hauptbahnhof gesperrt.

Altona ist Ausgangs- beziehungsweise Endpunkt für viele Fernzüge, die Hamburg mit Niedersachsen und dem Süden Deutschlands verbinden. Fern- und Regionalzüge aus Richtung Süden enden den Angaben zufolge darum vorzeitig am Hauptbahnhof und in Hamburg-Harburg.

Auch Züge aus Richtung Kiel und Dänemark kamen nicht durch. Mehrere S-Bahnlinien wurden unterbrochen. Die Deutsche Bahn richtete einen Ersatzverkehr mit Taxis ein. Für Fernreisende zwischen Pinneberg und Altona verkehrten Ersatzbusse, hieß es.

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Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Bombe bei Bauarbeiten gefunden. Es sei ein Sperrbereich von 400 Metern um die Fundstelle festgelegt worden, der Warnbereich betrage 1.000 Meter.

Der Sperrbereich muss von Menschen verlassen werden. Im Warnbereich müssen Anwohner sich in die hinteren Räume ihrer Wohnungen zurückziehen.

Erstmeldung vom 9. September, 18.10 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 19.50 Uhr.

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