Weltkriegsbombe in Köln gefunden: Blindgänger erfolgreich entschärft

Köln - Auf dem Gelände des Güterbahnhofs Kalk-Nord ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Der Blindgänger wurde am Mittwochnachmittag entschärft. Zuvor hatte es allerdings Probleme gegeben.

Freuen sich über die erfolgreiche Entschärfung (v.l.n.r.): Mike Kaledat und Katharina Nowicki (Einsatzleitung des Ordnungsamtes der Stadt Köln) mit den Entschärfern Christoph Wassenberg und Marcel Biewald vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf.  © Stadt Köln

Die englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Dienstagnachmittag (22. September) bei Sondierungsarbeiten entdeckt. Sie verfügt über einen Aufschlagzünder.

Nach Angaben der Stadt Köln war die Evakuierung von rund 700 Personen bereits gegen 13 Uhr abgeschlossen. Anschließend wurde die Freigabe zur Entschärfung des Blindgängers erteilt.

Aufgrund eines defekten Zünders an dem Sprengmittel verzögerte sich die Maßnahme allerdings, sodass die Bombe letztlich erst um 15.02 Uhr erfolgreich unschädlich gemacht werden konnte.

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In der Folge wurden Straßensperrungen, unter anderem auf der B55a, dem Kalker Tunnel sowie der Abfahrt der A3 in Richtung Köln-Zentrum aufgehoben und die evakuierten Anwohnerinnen und Anwohner durften zurückkehren in ihre Häuser und Wohnungen. Auch der zuvor gesperrte Luftraum über dem betroffenen Gebiet wurde wieder freigegeben.

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Der Blindgänger wurde auf dem Gelände des Güterbahnhofs Kalk-Nord gefunden. Der Gefahrenbereich umfasst einen Radius von 300 Metern.  © Stadt Köln

Im Einsatz waren insgesamt 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes, zwei von der Feuerwehr und des Rettungsdiensts, neun von übrigen Hilfsorganisationen, 30 von der Polizei sowie zwei von der Bahn AG.

Erstmeldung vom 23. September 6.58 Uhr, aktualisiert um 15.24 Uhr.

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