Weltkriegsbombe in Neukölln erfolgreich entschärft: Tausende dürfen in ihre Wohnungen zurück

Berlin - Eine am Weigandufer in Berlin-Neukölln gefundene Weltkriegsbombe ist erfolgreich entschärft worden.

Der Großeinsatz dauerte länger als erwartet.  © Annette Riedl/dpa

Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes trennten am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr den Zünder von der Bombe und machten ihn unschädlich, wie die Feuerwehr mitteilte. Der rund 500 Meter große Sperrkreis wurde anschließend aufgehoben. Tausende Menschen konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die etwa 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe war am Mittwoch gegen 10.40 Uhr bei einer geplanten Suche nach Altlasten aus dem Weltkrieg auf dem Grund des Gewässers zwischen der Teupitzer und der Treptower Straße entdeckt worden.

Für die Entschärfung richtete die Polizei einen Sperrbereich ein, der im Verlauf des Einsatzes auf einen Radius von rund 500 Metern erweitert wurde. Etwa 5600 Bewohner mussten das Gebiet verlassen.

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Betroffen war auch eine Unterkunft für wohnungslose Menschen mit rund 100 Bewohnerinnen und Bewohnern. Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk richteten im Auftrag des Bezirksamtes eine Notunterkunft für bis zu 200 Menschen ein.

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Der Rettungsdienst brachte eine Person von dort in ein Krankenhaus. Polizei, Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und andere Organisationen waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

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