Coronavirus in Berlin: Corona breitet sich etwas schneller aus als zuletzt

Berlin/Potsdam - Das Coronavirus hat Deutschland wieder fest im Griff: Auch und besonders vor der Hauptstadt macht die Pandemie nicht halt.

Viele Gäste sitzen an Pfingstsonntag im Prater, einem Biergarten in Mitte.
Viele Gäste sitzen an Pfingstsonntag im Prater, einem Biergarten in Mitte.  © Annette Riedl/dpa

Seit Pandemiebeginn sind in Berlin 182.744 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Innerhalb von 24 Stunden kamen 17 neue Fälle hinzu. Bislang sind 3583 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. (Stand 2. August)

Durch den zuletzt starken Rückgang der Corona-Infektionszahlen können sich Berliner früher als geplant über weitere Lockerungen freuen. Teile des Mitte Mai vereinbarten Stufenplans werden vorgezogen.

Coronavirus im Norden: Pandemie befördert Stadtflucht in Hamburg
Coronavirus Coronavirus im Norden: Pandemie befördert Stadtflucht in Hamburg

Ab Freitag (4. Juni) dürfen Kneipen und Restaurants in Berlin wieder ihre Innenräume für Gäste mit negativem Test öffnen. Draußen geht's auch ohne Test. Das gilt auch für das Einkaufen in den Geschäften und für das Freibad.

Erlaubt sind Veranstaltungen im Freien mit bis zu 500 Teilnehmern. Drinnen sollen es maximal 100 Menschen sein. Auch private Treffen sind künftig wieder mit mehr Menschen zugelassen.

Nach der erfolgreichen Klage von zwei Grundschülern gegen das Wechselmodell kehren die Schulen am 9. Juni für die zwei Wochen bis zu den Sommerferien wieder zum regulären Unterricht zurück. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte dafür tägliche Tests. Ab dem 11. Juni dürfen zudem die Hotels wieder Touristen aufnehmen.

Bürgermister Michael Müller (56, SPD) betonte, durch das Impfen seien viele Menschen geschützt. "Aber die Inzidenzen machen deutlich: wir haben die Pandemie noch nicht besiegt."

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Update, 2. August, 13.23 Uhr: Brandenburger Gesundheitsausschuss billigt Corona-Umgangsverordnung

Der Gesundheitsausschuss des Brandenburger Landtags hat die neue Corona-Umgangsverordnung mit den Stimmen der rot-schwarz-grünen Koalition und der Fraktion BVB/Freie Wähler gebilligt.

Danach müssen in Brandenburg auch die Grundschüler in den ersten zwei Wochen nach den Ferien im Unterricht Masken tragen. Dies sei wegen der Urlaubsrückkehrer zunächst als Schutzmaßnahme zur Beobachtung des Infektionsgeschehens an den Schulen gedacht, erläuterte Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft am Montag.

Sollten die Infektionszahlen stark steigen, könnte diese Maßnahme auch verlängert werden, erläuterte Ranft. In den weiterführenden Schulen ab der 7. Klasse gilt die Maskenpflicht für die Laufzeit der Verordnung zunächst bis zum 28. August.

Die Linke-Fraktion enthielt sich bei der Abstimmung. Deren Gesundheitsexperte Ronny Kretschmer kritisierte die Öffnungsschritte in der Verordnung angesichts der Reiserückkehrer und der Verbreitung der Delta-Variante des Virus als zu optimistisch. So dürfen bei Kulturveranstaltungen nun auch mehr als 1000 Gäste und bei Festivals bis zu 7000 Gäste zugelassen werden, solange die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 bleibt.

Die AfD-Fraktion stimmte gegen die neue Verordnung. Deren Landtagsabgeordnete Birgit Bessin forderte vergeblich Aufklärung darüber, ab welchen Grenzwerten die Maskenpflicht in Geschäften, im Nahverkehr und in den Schulen aufgehoben werden solle. Ranft verwies dabei auf die nächste Bund-Länder-Konferenz am 10. August, bei der voraussichtlich über die Kriterien bei der Beurteilung des Infektionsgeschehens beraten werden solle. Dabei gehe es neben der Sieben-Tage-Inzidenz um die Quote der Covid-19-Behandlungen in den Kliniken und die Belegung der Intensivstationen, sagte Ranft.

Update, 2. August, 8.57 Uhr: Neue Wege beim Impfen: SPD-Chef Saleh will Menschen in Berlin "abholen"

Beim Impfen geht es nicht mehr mit dem gleichen Tempo voran wie noch vor einigen Wochen. SPD-Chef Raed Saleh (44) warnt aber davor, Menschen vorschnell als Impfverweigerer abzustempeln.

Vielmehr hat er sich dafür ausgesprochen, beim Impfen noch stärker neue Wege zu gehen.

"Ich glaube, man muss viel mehr auf Kooperationen setzen, zum Beispiel mit Moscheevereinen, mit jüdischen und christlichen Gemeinden, mit Kulturvereinen", sagte Saleh der Deutschen Presse-Agentur. "Vielleicht auch mit Testzentren. Warum sollte es dort nicht auch Impfärzte geben?"

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SPD-Chef Raed Saleh (44) wirbt für neue Wege beim Impfen gegen das Coronavirus und warnt davor, Menschen vorschnell als Impfverweigerer abzustempeln.
SPD-Chef Raed Saleh (44) wirbt für neue Wege beim Impfen gegen das Coronavirus und warnt davor, Menschen vorschnell als Impfverweigerer abzustempeln.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 2. August, 7.59 Uhr: Mehr Corona-Neuinfektionen in Brandenburg

Das Corona-Virus breitet sich in Brandenburg etwas schneller aus als zuletzt. Im Durchschnitt steckten sich auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen 8,4 Menschen an, wie das Robert Koch-Institut am Montag in Berlin mitteilte.

Die so genannte Sieben-Tages-Inzidenz hatte am Montag vor einer Woche noch bei 5,2 gelegen. Brandenburg liegt aber weiter unter dem bundesweiten Durchschnitt, der am Montag mit 17,8 angegeben wurde.

Seit Ausbruch der Seuche haben sich in Brandenburg 109.277 Menschen mit dem Virus angesteckt. 3818 starben an oder mit Covid-19.

Im Land wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang insgesamt knapp 2,6 Millionen Impfdosen verabreicht. Rund 1,4 Millionen Menschen sind haben mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. 1,2 Millionen von ihnen sind bereits vollständig geimpft - etwa 48 Prozent der Bevölkerung. Für den vollständigen Schutz sind bei fast allen verwendeten Impfstoffen mit Ausnahme des Vakzins von Johnson & Johnson zwei Dosen nötig.

Update, 2. August, 7.41 Uhr: Corona breitet sich in Berlin etwas schneller aus als zuletzt

Die Corona-Zahlen in Berlin steigen. In den vergangen sieben Tagen steckten sich je 100.000 Einwohner durchschnittlich 27,2 Menschen an, wie das Robert Koch-Institut am Montag mitteilte.

Am Montag vor einer Wochen hatte die so genannte Sieben-Tages-Inzidenz bei 23,8 gelegen. Die Hauptstadt verzeichnet damit unter den Bundesländern weiter den zweithöchsten Wert nach Hamburg.

Verglichen mit den Landkreisen und kreisfreien Städten liegt Friedrichshain-Kreuzberg mit 46,1 bundesweit an siebter Stelle. Treptow-Köpenick ist mit 8,6 vergleichsweise wenig betroffen.

Ein Schild mit der Aufschrift «Bitte einen Mundschutz tragen!» hängt am Kurfürstendamm. Die Corona-Zahlen in Berlin steigen.
Ein Schild mit der Aufschrift «Bitte einen Mundschutz tragen!» hängt am Kurfürstendamm. Die Corona-Zahlen in Berlin steigen.  © Fabian Sommer/dpa

Update, 1. August, 16.13 Uhr: CDU-Bildungsexperte fordert Impfpflicht für Lehrer

Der bildungspolitischer Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Dirk Stettner, will ungeimpfte Lehrer nach den Ferien nicht zurück in die Klassenzimmer lassen. Er hat gefordert, bei allen Lehrkräften den Impfstatus abzufragen. "Keine ungeimpfte Lehrkraft darf in Schulen unterrichten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Ungeimpfte Lehrkräfte unterrichten digital." Stettner sprach sich für eine Impfpflicht für Lehrkräfte aus.

Das Ziel müsse sein, dass im neuen Schuljahr ab 9. August an den Berliner Schulen Präsenzunterricht sichergestellt sei. "Ein erneuter Lockdown und geschlossene Schulen sind angesichts der hohen Quote geimpfter Erwachsener und vor allem der vulnerablen Gruppen sowie der bestehenden Kapazitäten an Intensivbetten nicht mehr zu vertreten", argumentierte Stettner. "Wir haben eine Schulpflicht und Lehrkräfte haben sich bewusst entschieden, in Schulen zu arbeiten, Kinder und Jugendliche zu unterrichten, die nicht die Wahl haben, in die Schule zu kommen oder nicht."

Das Land Berlin habe eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern und auch seinen Angestellten und Beamten. "Deswegen hat der Staat, das Land ein berechtigtes Interesse, genau zu wissen, welche Lehrkräfte geimpft sind und welche nicht", so Stettner. Und er habe dafür Sorge zu tragen, dass die Schulen möglichst pandemiesicher seien.

Update, 1. August, 10.32 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg steigt weiter - Wert bei 8,6

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus hat in Brandenburg weiter zugenommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Sonntag auf 8,6 nach 7,5 am Vortag. Am Montag hatten sich rechnerisch noch 5,2 von 100.000 Menschen im Land binnen einer Woche infiziert, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam am Sonntag weiter mitteilte.

Brandenburg liegt damit immer noch unter dem bundesweiten Durchschnitt von 17,5 - am Vortag hatte der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) für den Bund 16,9 und beim jüngsten Tiefstand am 6. Juli 4,9 betragen.

Mittlerweile liegen zwei kreisfreie Städte und vier Landkreise in Brandenburg wieder über dem Inzidenzwert 10. Wenn in einer Region dauerhaft der Wert 20 überschritten wird, greifen schärfere Bestimmungen wie etwa Testpflichten in Innenräumen der Gastronomie. Frankfurt (Oder) lag am Sonntag bei 17,3, Cottbus bei 14. Es folgten die Kreise Teltow-Fläming (12,9), Oberhavel (11,3), Dahme-Spreewald (11,1) und Elbe-Elster (10,8). Den niedrigsten Wert verzeichnete mit 0,9 der Kreis Oberspreewald-Lausitz.

Innerhalb eines Tages wurden nach Daten des Ministeriums 38 neue bestätigte Corona-Fälle registriert nach 37 am Vortag. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten verzögert. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten liegt weiter bei geschätzt rund 300.

Update, 31. Juli, 10.57 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Brandenburg nimmt weiter zu

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Brandenburg klettert weiter in die Höhe. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch 7,5 von 100.000 Menschen im Land, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam am Samstag mitteilte.

Am Freitag betrug der Wert 7,1, am Donnerstag 6,2. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 5,3. Brandenburg liegt damit weiter unter dem bundesweiten Durchschnitt von 16,9.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnete am Samstag die Stadt Frankfurt (Oder) mit 17,3. Es folgt der Landkreis Teltow-Fläming mit 11,2. Wird in einer Region dauerhaft der Wert 20 überschritten, greifen wieder schärfere Bestimmungen wie etwa Testpflichten in Innenräumen der Gastronomie. In der Stadt Cottbus erreichte der Wert 10. In den übrigen Kreisen und kreisfreien Städten blieben die Sieben-Tage-Inzidenzen unter 10. Im Kreis Oberspreewald-Lausitz blieb der Wert bei 0.

Innerhalb eines Tages wurden 37 neue bestätigte Corona-Fälle registriert, nach 40 am Vortag, wie das Ministerium weiter mitteilte. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten verzögert. Die Zahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt bei geschätzt rund 300.

Update, 30. Juli, 16.03 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Brandenburg steigt stetig

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt in Brandenburg stetig: Innerhalb eines Tages seien 40 neue Fälle registriert worden, nach 32 am Vortag, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche kletterte landesweit von 6,2 am Vortag auf 7,1. Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) aktuell bei 16,1.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz meldete die Stadt Frankfurt (Oder) mit erneut 19,0 wie am Vortag. Wenn in einer Region dauerhaft der Wert 20 überschritten wird, greifen wieder stärkere Restriktionen wie Testpflichten in Innenräumen der Gastronomie um im Gastgewerbe. In Cottbus erreichte der Wert 12,0 und in Potsdam 10,0. In den übrigen Landkreisen und kreisfreien Städten waren die Sieben-Tage-Inzidenzen einstellig. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz lag der Wert sogar bei 0,0.

Update, 30. Juli, 13.34 Uhr: Berlin will bis zu 62.400 Impfdosen an Bund zurückgeben

Studierende an Berliner Hochschulen müssen wegen der Corona-Pandemie geimpft, genesen oder getestet sein, um im Wintersemester an den geplanten Präsenzangeboten teilzunehmen. Der Nachweis über ein negatives Testergebnis dürfe nicht älter sein als 48 Stunden, heißt es in einem Eckpunktepapier, auf das sich die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen verständigten. Es ist am Freitag veröffentlicht worden.

Angestrebt wird demnach, "dass alle Studierenden die Möglichkeit haben werden, in Präsenz zu studieren". Es könnten allerdings "nach wie vor digitale Lehrangebote erforderlich sein", hieß es. Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) hat Studierende per Brief aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, um die Rückkehr auf den Campus zu unterstützen, wie am Donnerstag bekanntgegeben worden war.

Laut dem Papier kann von der Pflicht zum Einhalten von 1,50 Metern Mindestabstand abgesehen werden - je nach Umständen und Infektionsgeschehen. In Hochschulgebäuden gilt demnach Maskenpflicht, Anwesenheiten sollen für die Kontaktverfolgung dokumentiert werden.

Anfang September wollen die Beteiligten anhand der Pandemielage prüfen, ob sie bei den vereinbarten Punkten noch etwas ändern müssen. Das Wintersemester an den Universitäten beginnt am 18. Oktober, die privaten Hochschulen und Fachhochschulen starten bereits früher. Schon im Sommersemester hatte es erste Öffnungsschritte gegeben.

Update, 30. Juli, 7 Uhr: Berlin will bis zu 62.400 Impfdosen an Bund zurückgeben

Berlin will bis zu 62.400 nicht genutzte Impfdosen gegen Corona an den Bund zurückgeben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus der Gesundheitsverwaltung. Demnach handelt es sich um den aktuellen Lagerbestand des Vakzins von Astrazeneca, der noch mehrere Monate haltbar ist.

Der Impfstoff wird schon seit längerem kaum noch nachgefragt. Ein Grund ist die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), zum besseren Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Delta allen mit Astrazeneca Erstgeimpften beim zweiten Piks einen mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer oder Moderna zu verabreichen.

In einem der dpa vorliegenden Schreiben hat der Bund den Ländern nun die Möglichkeit eröffnet, «Impfstoffdosen, die in der nationalen Impfkampagne nicht mehr zum Einsatz kommen und deren Lagerhaltung eine Weitergabe an Drittstaaten im Rahmen von Spenden zulassen», an das zentrale Lager des Bundes zurückzugeben. Hamburg etwa will vor dem Hintergrund rund 60 000 Impfdosen von Astrazeneca zurückgeben, andere Länder prüfen noch.

Ein Mitarbeiter des Impfzentrums in den Messehallen nimmt eine Impfdose vom Impfstoff Astrazeneca vom Tisch.
Ein Mitarbeiter des Impfzentrums in den Messehallen nimmt eine Impfdose vom Impfstoff Astrazeneca vom Tisch.  © Marcus Brandt/dpa

Update, 29. Juli, 22.28 Uhr: Müller sieht Schulen gut gerüstet für neues Schuljahr

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller geht davon aus, dass die Schulen für den Start des neuen Schuljahres in Corona-Zeiten gut gerüstet sind. Dort habe es zuletzt sehr positive Entwicklungen gegeben, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in der RBB-"Abendschau". So stünden inzwischen 11 000 Luftfilter zur Verfügung, also für jeden zweiten Klassenraum. Und: "Wir haben die Testmöglichkeiten, die wir vorher nicht hatten." Zudem gebe es jetzt Gespräche, dass auch die Kinder geimpft werden können, wenn sie und ihre Eltern es wollen. "Das ist doch etwas, was den Schulalltag auch absichert", sagte Müller.

Müller zeigte sich offen für den Einsatz neuartiger und einfacherer sogenannter Lolli-Corona-Tests an den Schulen und verwies auf einen Modellversuch dazu an 60 Schulen. Da sei Berlin ebenfalls auf der Höhe der Zeit. "Wir sichern nur erst mal mit drei Tests pro Woche den Start des Schulbetriebs ab mit einem Testverfahren, dass wir kennen mit sicheren Ergebnissen", fügte er hinzu. An den 60 Modell-Schulen werde aber bereits der nächste Schritt vorbereitet. Unterrichtsstart nach den Sommerferien ist am 9. August.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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