Coronavirus im Norden: Günther will Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen

Hamburg/Kiel/Hannover/Bremen/Schwerin – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden steigen zeitweise wieder an.

Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.
Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 96.013 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 79.352 Fälle bekannt, in Bremen 33.203 in Mecklenburg-Vorpommern 51.189 und in Niedersachsen 312.840 Covid-19-Fälle (Stand 22. Oktober, 21.30 Uhr).

Angesichts niedriger Infektionszahlen wurden in den Bundesländern inzwischen immer mehr Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen.

Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen Besucher empfangen. Teilweise gilt eine 2G-Regelung.

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Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 22. Oktober, 21.30 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein legt weiter zu. Am Freitag erreichte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 52,4 - nach 48,6 am Donnerstag.

Am Freitag vergangener Woche hatte der Wert noch 27,1 betragen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Freitagabend (Stand: 19.13 Uhr) wurden 252 neue Infektionen registriert, 7 mehr als am Vortag.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, nahm um 3 von 61 auf 64 zu. Von ihnen lagen unverändert 16 auf der Intensivstation, von denen wiederum 11 beatmet werden mussten.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - stieg von zuletzt 1,55 auf jetzt 1,68.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen nahm um 1 auf 1712 zu. Als genesen gelten inzwischen rund 75.700 Menschen.

Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stormarn (78,4), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (25,7).

Update, 22. Oktober, 17.53 Uhr: Wieder mehrere hundert Schüler in Corona-Quarantäne

Schwerin - Mit den steigenden Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind auch wieder vermehrt Schüler von Quarantäne-Anordnungen betroffen. Mehrere hundert Kinder und Jugendliche sind in häuslicher Isolation oder Quarantäne und müssen Distanzunterricht bekommen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Kommunen ergab.

Allein in Rostock waren am Freitag 78 Schülerinnen und Schüler betroffen, davon 14 positiv Getestete und 64 als Kontaktpersonen, wie ein Stadtsprecher sagte. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte waren rund 130 in Quarantäne - allein am Sportgymnasium in Neubrandenburg etwa 80 Personen.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen meldete 163 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren in Quarantäne. In der Landeshauptstadt Schwerin wurde nach mehreren Infektionen am Freitag eine ganze Grundschulklasse nach Hause geschickt.

Eine Frei-Testung sei ab Dienstag mit einem PCR-Test möglich, hieß es. Der Landkreis Rostock meldete mehr als 20 Schüler, die derzeit coronabedingt in Quarantäne sind.

Update, 22. Oktober, 17.27 Uhr: Günther: Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen letzter Schritt

Daniel Günther (CDU) Ministerpräsident von Schleswig Holstein, hält eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen sinnvoll.
Daniel Günther (CDU) Ministerpräsident von Schleswig Holstein, hält eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen sinnvoll.  © Michael Kappeler/dpa

Königswinter/Kiel – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hält eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wie Pflegekräfte für sinnvoll.

Sie wäre jedoch der letzte Schritt, teilte er nach einer Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) im nordrhein-westfälischen Königswinter am Freitag mit. Schon jetzt müsse in allen Einrichtungen in Schleswig-Holstein mit Nachdruck dafür gesorgt werden, dass möglichst alle Pflegekräfte geimpft sind. Günther erneuerte seinen Appell, sich gegen Corona impfen zu lassen, um gut durch Herbst und Winter zu kommen.

Der Ministerpräsident begrüßte die Einigung der MPK auf eine weitere rechtliche Absicherung des Bundes bei den Corona-Schutzmaßnahmen. "Die Länder müssen auch nach einer möglichen Aufhebung der pandemischen Lage individuell handeln können. Bei einer Pandemie in dieser Größenlage ist es wichtig, dass der Bund für diese gesetzliche Grundlage sorgt."

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In den Ländern müssten bei Bedarf unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden können, um auf besondere Situationen wie steigende Inzidenzen oder problematische Lagen in den Kliniken zu reagieren.

Update, 22. Oktober 17.15 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in MV klettert über 70

Rostock - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern die Marke von 70 überschritten.

Nach 191 nachgewiesenen Neuinfektionen gab das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock die Inzidenz mit 70,2 an. Vor einer Woche hatte dieser Wert 57,5 betragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Auch die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern stieg im Wochenvergleich, und zwar von 56 auf 67. Auf Intensivstationen lagen am Freitag 24 Patienten, sechs mehr als eine Woche zuvor. Ein weiteres Todesopfer wurde gemeldet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1226 stieg.

Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im gelben Bereich. In den gelb gefärbten Gebieten liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50.

In der Stadt und im Landkreis Rostock sind zudem mehr als fünf Prozent aller Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt (jeweils 5,3). Diese beiden Regionen weisen zudem die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen mit 96,1 (Hansestadt Rostock) beziehungsweise 82,0 (Landkreis Rostock) auf.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen sank den Lagus-Angaben zufolge im Vergleich zum Donnerstag um 0,5 auf 1,8. Vor einer Woche betrug sie 1,7. Der Wert beschreibt die Zahl der Menschen, die binnen einer Woche wegen Covid-19 ins Krankenhaus müssen.

Mindestens einmal geimpft sind den Angaben zufolge 66,8 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns. 64,5 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt als in der Statistik ausgewiesen ist.

Update, 22. Oktober, 16.20 Uhr: Letzte Corona-Impfungen im Bremer Impfzentrum

Bremen - Das Herzstück des Bremer Corona-Impferfolgs, das große Impfzentrum in Messehalle 7, hat die Arbeit eingestellt. Dort seien am Freitagnachmittag die letzten Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden, teilte das Gesundheitsressort mit. Seit der Eröffnung am 28. Dezember 2020 seien in dem Zentrum etwa 470.000 Impfungen durchgeführt worden.

"Die Impfungen sind unser Ausweg aus der Pandemie, und wir alle haben hier in Bremen gezeigt, was wir als ein großes Team schaffen können", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Mit 77,5 Prozent vollständig geimpfter Einwohnerinnen und Einwohner lag Bremen dem Robert Koch-Institut zufolge auch am Freitag an der Spitze der Bundesländer.

"Auf die Schließung des Impfzentrums blicke ich mit Stolz und einer Mischung aus Freude und Wehmut", sagte Bernhard. In der Messehalle 7 saß auch der Stab der Impfkampagne. Im kleinsten Bundesland hatten Behörden, Hilfswerke, Bundeswehr und die örtliche Wirtschaft besonders eng zusammengearbeitet.

Wie andere Impfzentren habe auch Bremen in den ersten Monaten unter einem Mangel an Impfstoffen gelitten, sagte Bernhard. Im Sommer dagegen wurden noch zwei weitere Messehallen mit Impfstraßen belegt. Zwei städtische Impfstellen, mobile Teams und die niedergelassenen Ärzte sollen in Bremen die Corona-Impfungen fortführen.

Update, 22. Oktober, 12.27 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 94,3 - 339 neue Fälle

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 94,3 an. Am Donnerstag hatte Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 87,8 betragen, vor einer Woche noch 61,1.

Am Freitag kamen 339 Neuinfektionen hinzu. Das waren zwar 27 weniger als am Donnerstag, aber 124 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, gab das Robert Koch-Institut (RKI) unverändert mit 1766 an.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 96.013 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.900 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Donnerstag 115 Covid-19-Patienten behandelt, 6 mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 34 angegeben.

1.361.073 Hamburger oder 73,5 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.311.630 Einwohner oder 70,8 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 22. Oktober, 11.04 Uhr: IfW erwartet hohe Kosten für ungeimpfte Corona-Patienten

Kiel - Für die stationäre Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwarten Wissenschaftler des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Winter stark steigende Kosten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, wie das Institut mitteilte.

Im Winter drohen den Berechnungen zufolge Ausgaben von rund 180 Millionen Euro pro Woche für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung.

Seit August liege der Anteil ungeimpfter Personen an den stationären Corona-Behandlungen bei durchschnittlich fast 85 Prozent. Die Behandlungskosten pro Patient betragen nach Angaben der AOK durchschnittlich 10.200 Euro.

Damit ergeben sich nach der Berechnung der Kieler Wissenschaftler für die Monate August und September 2021 Ausgaben von mehr als 160 Millionen Euro für die stationäre Behandlung von ungeimpften und an Corona erkrankten Erwachsenen. Unter Einbeziehung von erwarteten Nachmeldungen durch das Robert Koch-Institut (RKI) steige die Summe auf rund 180 Millionen Euro.

Im Winter könnten die Ausgaben steigen, sollte die Impfquote nicht zulegen und die Prognose des RKI von einer 7-Tage-Inzidenz von 400 pro 100.000 Einwohnern eintreten.

Die Autoren rechnen auch mit einer Steigerung der durchschnittlichen Behandlungskosten, da die Intensivbetten zunehmend mit Jüngeren belegt werden könnten. Diese hätten eine höhere Überlebenschance, was die Behandlungsdauer verlängere.

Update, 22. Oktober, 10.14 Uhr: Corona-Lage in Niedersachsen noch stabil

Hannover - In Niedersachsen bleibt die Corona-Lage vergleichsweise stabil, allerdings steigt die Sieben-Tage-Inzidenz. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug am Freitag 2,3 pro 100.000 Einwohner.

Damit lag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz etwas niedriger als am Vortag (2,4). Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Dagegen stieg die Inzidenz nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) spürbar: Am Freitag lag sie bei 56,5 - so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Nordwesten binnen einer Woche je 100.000 Einwohner. Für Donnerstag war ein Wert von 54,4 ermittelt worden. Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 171,5.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Freitag 3,6 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit stagnierte der Wert im Vergleich zum Vortag.

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten.

Update, 22. Oktober, 9.43 Uhr: Zahl der Corona-Schnelltests in Niedersachsen bricht ein

Hannover - In Niedersachsen lassen sich angesichts kostenpflichtiger Corona-Schnelltests spürbar weniger Menschen testen. Landesweit sei die Zahl der Tests um etwa zwei Drittel gesunken, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Demnach seien für die erste Oktoberwoche rund 275.000 Schnelltests gemeldet worden - in der ersten Woche mit Testgebühr seien es noch rund 86.000 gewesen. Seit dem 11. Oktober sind die Schnelltests in den Testzentren für die meisten Menschen nicht mehr kostenlos.

Auch die Zahl der Testzentren sank nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung von rund 4300 im Juli auf 1940 deutlich. Gleichzeitig habe sich die Zahl der Impfungen "auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau eingependelt", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Zeitung. In Niedersachsen sind demnach 71,6 Prozent der Menschen einmal geimpft, 68 Prozent sind vollständig geimpft.

Nach Einschätzung von Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens hat der Rückgang bei den Schnelltests keine relevanten Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen. Zur Zeit "des Impfstoffmangels und der damit verbundenen niedrigen Impfquoten sind die kostenlosen Bürgertests ein ganz wichtiges Instrument gewesen, um die Sicherheit zu erhöhen und die Öffnung vieler Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen", sagte die SPD-Politikerin der Zeitung.

Angesichts der Impfquote und der leichten Verfügbarkeit des Impfstoffs sei die Ausgangslage inzwischen jedoch anders. Es sei nicht mehr angezeigt, "dass die Allgemeinheit für die Kosten von Tests für Personen aufkommt, die sich noch immer nicht durchringen konnten, dieses Impfangebot anzunehmen und sich und andere vor einer schweren Viruserkrankung zu schützen".

Update, 21. Oktober, 21.30 Uhr: 245 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein - Inzidenz bei 48,6

Kiel – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Schleswig-Holstein weiter gestiegen. Am Donnerstag lag die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 48,6 - nach 44,9 am Mittwoch.

Am Donnerstag vergangener Woche hatte der Wert noch bei 27,8 gelegen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Donnerstagabend (Stand: 20.15 Uhr) wurden 245 neue Infektionen registriert; 338 waren es am Mittwoch.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, nahm von 60 auf 61 zu. Davon lagen 16 weiter auf Intensivstationen (Vortag: 14); von ihnen wurden 12 beatmet. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - stieg von 1,41 auf 1,55 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen wuchs um 1 auf 1711. Als genesen gelten inzwischen rund 75.600 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stormarn (69,8), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (19,7).

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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