Coronavirus in Hamburg: Inzidenz liegt jetzt nur noch knapp über 50

Hamburg/Kiel/Hannover – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff: Im Norden steigen die Infektionszahlen täglich weiter an, der Lockdown wurde vorerst bis Ende April verlängert.

Menschen stehen vor dem Corona-Impfzentrum an den Hamburger Messehallen.
Menschen stehen vor dem Corona-Impfzentrum an den Hamburger Messehallen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 74.995 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 61.608 Fälle bekannt, in Bremen 26.135 in Mecklenburg-Vorpommern 42.963 und in Niedersachsen 247.923 Covid-19-Fälle (Stand 16. Mai, 20.43 Uhr).

Seit dem 16. Dezember 2020, gilt ein erneuter bundesweiter Lockdown, der mit zwischenzeitlichen Lockerungen auf unbestimmte Zeit verlängert wurde.

Weiterhin gilt aber eine bundesweite Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und teilweise auf den Straßen und Plätzen. Verstöße gegen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung werden mit einem Bußgeld geahndet.

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 16. Mai, 20.43 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 35,1

Kiel - In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 35,1, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel am Sonntag hervorging (Stand 16.5., 19.49 Uhr). Am Samstag lag der Wert bei 36,5, vor einer Woche bei 50,8.

Zugleich wurde ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Innerhalb eines Tages kamen 66 neu gemeldete Ansteckungen hinzu. Am Sonntag vor einer Woche waren es 115.

In Kliniken lagen den Angaben zufolge 152 Covid-19-Kranke, 2 weniger als am Vortag. 47 von ihnen wurden demnach auf Intensivstationen behandelt, also 1 Kranker weniger als am Samstag. 36 Corona-Patienten wurden beatmet. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus liegt nun bei 1565.

Die Regionen mit der höchsten Inzidenz sind Kiel (66,5) und der Kreis Herzogtum Lauenburg (57,6). Am niedrigsten sind die Werte in Flensburg (13,3) und im Kreis Schleswig-Flensburg (17,4).

Update, 16. Mai, 16.25 Uhr: 58 Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet - Inzidenz leicht gestiegen

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 58 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das waren vier mehr als am Sonntag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 15.19 Uhr). Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land stieg damit auf 1079.

Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag leicht um 0,2 auf nun 58,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 87. Mit 81,8 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte derzeit am höchsten. In den anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns liegt dieser wichtige Wert zwischen 26,7 (Landkreis Vorpommern-Rügen) und 74,7 (Landkreis Vorpommern-Greifswald).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten liegt bei 42.963. Als genesen gelten rund 39.500 Menschen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten beträgt derzeit 234 - das sind genauso viele wie am Vortag. 62 Corona-Patienten befanden sich auf Intensivstationen, diese Zahl hat sich ebenfalls nicht verändert.

Update, 16. Mai, 13.37 Uhr: 102 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 53,2

Flüssigkeit wird auf einen Corona-Selbsttest getröpfelt. In Hamburg liegt die Inzidenz nur noch knapp über 50 (Archivbild)
Flüssigkeit wird auf einen Corona-Selbsttest getröpfelt. In Hamburg liegt die Inzidenz nur noch knapp über 50 (Archivbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist im Wochenvergleich weiter zurückgegangen. Am Sonntag kamen 102 hinzu, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das sind zwar 37 Fälle mehr als am Sonnabend, aber 46 weniger als am Sonntag vor einer Woche.

Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 55,7 auf 53,2. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 83,8 gelegen.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hamburg gestorbenen Menschen erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um 2 auf 1533.

Insgesamt haben sich in der Corona-Pandemie der Gesundheitsbehörde zufolge bisher nachweislich 74.995 Hamburgerinnen und Hamburger mit Sars-CoV-2 infiziert. 68.300 von ihnen gelten laut RKI als genesen.

Das RKI wies darauf hin, dass bei der Interpretation der Fallzahlen weiterhin zu beachten sei, dass an Feier- und Brückentagen weniger Menschen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

Update, 16. Mai, 11.28 Uhr: Ploß fordert Ende der Maskenpflicht an Alster und Elbe

Hamburg - Der Hamburger CDU-Vorsitzende Christoph Ploß (35) hat die Aufhebung der Maskenpflicht am Wochenende an Alster und Elbe gefordert.

Grund seien die sinkenden Inzidenzzahlen, teilte Ploß am Sonntag mit. Auch müsse die Außengastronomie spätestens Pfingsten wieder öffnen dürfen. "Die Maskenpflicht für Jogger und Spaziergänger an Alster und Elbe sowie im Jenischpark war von Anfang an unverhältnismäßig und hat dazu geführt, dass die sinnvollen Coronamaßnahmen auf weniger Akzeptanz gestoßen sind", kritisierte Ploß.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen, lag in Hamburg am Sonntag laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 49,2 (Stand 3.10 Uhr).

Das RKI wies jedoch darauf hin, dass bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten sei, dass an Feier- und Brückentagen weniger Menschen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

Update, 16. Mai, 10.30 Uhr: Corona-Infektionslage in Niedersachsen entspannt sich weiter

Hannover - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiterhin deutlich ab.

Am Sonntag wurden nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 623 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag registriert. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 59,1 - so viele Menschen steckten sich pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit dem Virus an.

Außerdem wurden vier weitere Todesfälle gemeldet. Die höchsten Werte verzeichneten am Sonntag die Stadt Emden (130,2) und der Landkreis Cloppenburg (104,3) - alle anderen Kommunen lagen unter dem kritischen Wert von 100. Besonders niedrig war das Infektionsgeschehen im Landkreis Uelzen (18,4), der Stadt Wilhelmshaven (23,7) und im Landkreis Helmstedt (28,5).

Mehr als drei Millionen Menschen oder 37,7 Prozent der niedersächsischen Bevölkerung haben bereits mindestens die Erstimpfung gegen Covid-19 erhalten.

Im Land Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Sonntag bei 62,5: Die Stadtgemeinde Bremen hatte einen Wert von 61,0 und Bremerhaven 70,4.

Das RKI wies darauf hin, dass bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten sei, dass an Feier- und Brückentagen weniger Menschen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden.

Update, 16. Mai, 7 Uhr: Schleswig-Holstein beharrt bei Corona-Regeln auf eigenem Konzept

Kiel - Beim Umgang mit der Corona-Pandemie will Schleswig-Holstein seinen Kurs mit regionalen Lockerungen und Verschärfungen entsprechend der Infektionslage konsequent fortsetzen.

Weiteren Koordinierungsbedarf mit dem Bund sehe die Landesregierung derzeit nicht, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Dies habe Staatskanzleichef Dirk Schrödter (42) auch in der jüngsten Konferenz mit seinen Amtskollegen deutlich gemacht.

Ein regionalisiertes Vorgehen sei der Königsweg. Dass sich die Länder und der Bund über ihre jeweiligen Planungen auf dem laufenden halten, sei eine Selbstverständlichkeit, betonte der Sprecher.

Der nächste Bund-Länder-Gipfel ist für den 10. Juni geplant. Schleswig-Holstein hat seit langem die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz, mit zuletzt um 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - und auch darunter.

In allen Kreisen und kreisfreien Städten sank der Wert unter 100.

Update, 15. Mai, 22.09 Uhr: Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 36,5

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist noch einmal gesunken. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag bei 36,5, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel am Samstag hervorging. Am Freitag lag der Wert bei 39,1, vor einer Woche bei 50.

Zugleich wurden elf weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Innerhalb eines Tages kamen 140 neu gemeldete Ansteckungen hinzu. Am Samstag vor einer Woche waren es 181.

In Kliniken lagen den Angaben zufolge 154 Covid-19-Kranke, 3 weniger als am Vortag. 48 von ihnen wurden demnach auf Intensivstationen behandelt, also 7 weniger als am Freitag. 37 Corona-Patienten wurden beatmet. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus liegt nun bei 1564.

Die Regionen mit der höchsten Inzidenz sind Kiel (69,7) und der Kreis Herzogtum Lauenburg (66,2). Am niedrigsten sind die Werte in Flensburg (12,2) und im Kreis Ostholstein (20,9).

Update, 15. Mai, 16.31 Uhr: 111 Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet - Inzidenz sinkt auf 58

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag 111 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das waren 37 weniger als am Samstag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte.

Drei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land stieg damit auf 1078.

Die Inzidenz sank auf 58 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 88.

Mit 81,8 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte derzeit am höchsten. In den anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns liegt dieser wichtige Wert zwischen 27,1 (Landkreis Vorpommern-Rügen) und 78,1 (Landkreis Vorpommern-Greifswald).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten liegt bei 42.905. Als genesen gelten rund 39.350 Menschen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten beträgt derzeit 234 - das sind 34 weniger als am Vortag. 62 Corona-Patienten befanden sich auf Intensivstationen, 13 weniger als am Freitag.

Nach Lagus-Angaben wurden bis Freitag 777.963 Corona-Schutzimpfungen verabreicht. 614.887 Menschen erhielten eine erste Impfung, 163.076 von ihnen auch die notwendige zweite.

Update, 15. Mai, 15.28 Uhr: Ärztekammerpräsidentin: Jugendliche und junge Eltern schneller impfen

Hannover - Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker (62) hat gefordert, Jugendliche und junge Eltern bei den Corona-Impfungen vorzuziehen.

Im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) sprach Wenker von einer "Frage der Generationengerechtigkeit", weil neben den alten Menschen besonders Junge die stärksten Einschränkungen hinnehmen müssten.

Hier geht es zum ganzen Artikel: "Ärztekammer-Präsidentin fordert: Jugendliche und junge Eltern schneller impfen"

Update, 15. Mai, 14.21 Uhr: 65 neue Corona-Infektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 55,7

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist weiter zurückgegangen. Am Sonnabend kamen 65 hinzu, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das sind 90 Fälle weniger als am Freitag und 141 weniger als am Sonnabend vor einer Woche.

Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank von 63,1 auf 55,7. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 86,7 gelegen.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hamburg gestorbenen Menschen erhöhte sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um einen auf 1531.

Insgesamt haben sich in der Corona-Pandemie der Gesundheitsbehörde zufolge bisher nachweislich 74.893 Hamburgerinnen und Hamburger mit Sars-CoV-2 infiziert. 68.100 von ihnen gelten laut RKI als genesen.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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