Coronavirus in Hamburg: Schulbeginn mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht

Hamburg/Kiel/Hannover/Bremen/Schwerin – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden steigen zeitweise wieder an.

Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.
Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 94.944 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 77.641 Fälle bekannt, in Bremen 33.203 in Mecklenburg-Vorpommern 50.954 und in Niedersachsen 302.220 Covid-19-Fälle (Stand 19. Oktober, 12.26 Uhr).

Angesichts niedriger Infektionszahlen wurden in den Bundesländern inzwischen immer mehr Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen.

Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen Besucher empfangen. Teilweise gilt eine 2G-Regelung.

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Coronavirus Bei Ende des Corona-Notstands: Berlin plädiert für Übergangsfrist

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 19. Oktober, 18.30 Uhr: 309 neue Infektionen im Nordosten

Rostock - Am Dienstag sind in Mecklenburg-Vorpommern 309 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Hierbei mussten die Daten für die Landeshauptstadt Schwerin und den Kreis Ludwigslust-Parchim jedoch manuell nachgetragen werden, teilte das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag mit. Der tägliche Lagebericht wurde daher nur in einer Kurz-Version veröffentlicht.

Am Vortag waren im Nordosten 44 Neuinfektionen gemeldet worden, am Dienstag vor einer Woche 225.

Die Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der letzten 7 Tage stieg im Vergleich zum Vortag um 6,5 auf 61,4. Vor einer Woche lag dieser Wert mit 50,9 noch deutlich niedriger.

Nur der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lag laut Lagus-Angaben bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Der höchste Wert wurde für den Kreis Ludwigslust-Parchim mit 78,8 ausgewiesen.

Update, 19. Oktober, 12.26 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 69,8 - 240 neue Fälle

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Dienstag mit 69,8 an. Am Montag hatte der Wert 66,7 betragen, vor einer Woche 58,6.

Am Dienstag kamen 240 Neuinfektionen hinzu. Das sind 65 mehr als am Montag und 59 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) unverändert bei 1763.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 94.944 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.300 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Montag 101 Covid-19-Patienten behandelt, 14 mehr als zuletzt am Freitag gemeldet. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 32 angegeben.

1.356.681 Hamburger oder 73,2 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.303.444 Einwohner oder 70,4 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 18. Oktober, 18 Uhr: Senat berät über Verlängerung der Corona-Verordnung

Hamburg - Der Hamburger Senat berät am Dienstag über eine neue Corona-Verordnung.

Das aktuelle Regelwerk läuft am Samstag aus. Große Änderungen seien nicht zu erwarten, erklärte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Über die Details will der Senat im Anschluss auf einer Pressekonferenz (12.30 Uhr) informieren.

Die Corona-Verordnungen der Länder dürfen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz maximal vier Wochen gültig sein.

Zurzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg deutlich über dem Wert von vor einem Jahr, als der Senat die ersten Regelungen auf dem Weg zu einem monatelangen Lockdown beschlossen hatte.

Doch inzwischen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als 70 Prozent der Hamburger vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 18. Oktober, 12.37 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 66,7

Hamburg – Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Montag mit 66,7 an.

Am Sonntag hatte der Wert 64,1 betragen, vor einer Woche 54,5. Am Montag kamen 175 Neuinfektionen hinzu. Das sind 40 mehr als am Sonntag und 50 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) unverändert bei 1763.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 94.704 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.200 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden am Montag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 29 Intensivpatienten mit Covid-19 behandelt (Stand 11.15 Uhr). Nach letzten verfügbaren Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag lagen 32 Corona-Kranke auf Intensivstationen, die Zahl der Klinikpatienten insgesamt betrug 87.

1.355.331 Hamburger oder 73,2 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.301.738 Einwohner oder 70,3 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 18. Oktober, 6.36 Uhr: Vorlesungsstart an vielen Unis - Strenge Corona-Vorgaben

Oldenburg – Für Studenten, Professoren und Dozenten beginnt an vielen Universitäten in Niedersachsen am Montag wieder der Hochschulalltag.

Statt digital und online finden die meisten Seminare und Vorlesungen wieder in Präsenz statt. Offizieller Semesterbeginn war der 1. Oktober. Teilweise - wie an der TU Braunschweig oder der Uni Göttingen - beginnen die Vorlesungen auch erst eine Woche später, am 25. Oktober.

Coronabedingt gibt es vielerorts klare Vorgaben. So gilt auch an der Leibniz Universität Hannover (LUH) für alle, die die Gebäude der Hochschule betreten, die 3G-Regel (geimpft-genesen-getestet).

Die Uni warnt: "Das Betreten der Gebäude der LUH ohne Legitimation über negatives, offizielles Testergebnis, Impf- oder Genesenennachweis stellt rechtlich einen Hausfriedensbruch dar und wird ggf. strafrechtlich verfolgt."

Update, 18. Oktober, 6.30 Uhr: Schulbeginn mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht in Hamburg

In Hamburg beginnt die Schule nach rund zehn Monaten wieder mit Präsenzpflicht. (Symbolbild)
In Hamburg beginnt die Schule nach rund zehn Monaten wieder mit Präsenzpflicht. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Hamburg – Mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht beginnt in Hamburg am Montag nach den zweiwöchigen Herbstferien wieder die Schule.

Reiserückkehrer aus dem Ausland müssen, sofern sie nicht geimpft oder vollständig genesen sind, vor Betreten des Schulgeländes einen negativen Corona-Test vorlegen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Am ersten Schultag bestehe vor Unterrichtsbeginn auch auf dem Schulgelände noch die Möglichkeit, einen Schnelltest zu absolvieren. Da man aufgrund von Reiserückkehrern von einem steigenden Infektionsgeschehen ausgehen müsse, sollen die Schülerinnen und Schüler in den ersten zwei Wochen jeweils drei statt zwei Mal auf Corona getestet werden.

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Nach rund zehnmonatiger, pandemiebedingter Aussetzung gilt ab sofort auch wieder die Präsenzpflicht. Bislang konnten Eltern oder volljährige Schüler selbst entscheiden, ob sie beziehungsweise ihre Kinder in den Schulen oder digital zu Hause am Unterricht teilnehmen.

Trotz anderslautender Forderungen seitens der Opposition gilt in Hamburg die Maskenpflicht in Unterrichtsräumen und in allen Klassenstufen zumindest vorerst unverändert weiter.

Update, 17. Oktober, 19.44 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt leicht

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Sonntag leicht gestiegen. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen kletterte auf 28,8 - nach 27,9 am Samstag. Am Sonntag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,5 gelegen.

Es wurden aktuell 47 neue Corona-Infektionen gemeldet, am Vortag waren es 105 gewesen. Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, blieb unverändert bei 53. 16 lagen weiter auf Intensivstationen, von denen 9 beatmet wurden - diese Zahlen blieben ebenfalls stabil.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - gab die Meldestelle weiter mit 1,31 an.

Auch die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen blieb unverändert bei 1703. Als genesen gelten inzwischen rund 75.100 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Neumünster (51,3), am niedrigsten in Nordfriesland (12,0).

Update, 17. Oktober, 16.54 Uhr: 48 neue Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 48 weitere Corona-Ansteckungen registriert worden. Allerdings wurden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, deren Computersysteme nach einem Hackerangriff am Freitag lahmgelegt waren, erneut keine neuen Fälle ausgewiesen.

Am Samstag hatte das Lagus landesweit 90 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, am Sonntag vor einer Woche 67. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 55,3 neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche - nach 50,0 am Sonntag vor einer Woche.

Nur die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lagen bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Der höchste Wert wurde für die Hansestadt Rostock mit 74,1 ausgwiesen - vor Nordwestmecklenburg mit 72,2 und dem Landkreis Rostock mit 65.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-Patienten sind nach Lagus-Angaben überall weiter niedrig. In den Kliniken des Landes lagen am Sonntag demnach 56 Covid-Patienten, genau so viele wie am Vortag. Von ihnen wurden 19 auf der Intensivstation behandelt, einer weniger als am Samstag.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert am Sonntag 1,5, nach 1,7 am Samstag.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie Gestorbenen blieb am Wochenende unverändert bei 1212. Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher 50.954 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert.

Update, 17. Oktober, 13.11 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 64,1 - 135 neue Fälle

Hamburg – In Hamburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen im Wochenvergleich gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Sonntag mit 64,1 an.

Am Samstag hatte der Wert 60,5 betragen, vor einer Woche 59,8. Am Sonntag kamen 135 neu nachgewiesene Corona-Ansteckungen hinzu - 42 weniger als am Samstag, aber 67 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg laut Robert Koch-Institut (RKI) um einen Fall auf 1763.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 94.529 Hamburger und Hamburgerinnen mit dem Coronavirus infiziert; 89.000 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 87 Covid-19-Patienten behandelt, davon 32 auf Intensivstationen.

Update, 16. Oktober, 21:43 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt stabil

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein schwankt weiterhin nur geringfügig. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen betrug am Samstag 27,9 - nach 27,1 am Freitag. Das geht aus Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor.

Am Samstag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,1 gelegen. Es wurden aktuell 105 neue Corona-Infektionen gemeldet, 21 weniger als am Vortag.

Unverändert 53 Menschen wurden wegen einer Infektion im Krankenhaus behandelt. 16 lagen auf Intensivstationen, von denen 9 beatmet wurden.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - gab die Meldestelle mit 1,31 an. Damit blieb sie im Vergleich zum Vortag konstant.

Auch die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen blieb bei 1703. Als genesen gelten inzwischen rund 75.000 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Kreis Stormarn (49,4), am niedrigsten in Nordfriesland (13,2).

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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