Coronavirus in Hamburg: Inzidenz steigt deutlich auf 77,1

Hamburg/Kiel/Hannover/Bremen/Schwerin – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden steigen zeitweise wieder an.

Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.
Das Corona-Impfzentrum in den Hamburger Messehallen wurde Ende August geschlossen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 95.308 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 78.855 Fälle bekannt, in Bremen 33.203 in Mecklenburg-Vorpommern 50.998 und in Niedersachsen 310.817 Covid-19-Fälle (Stand 20. Oktober, 21.01 Uhr).

Angesichts niedriger Infektionszahlen wurden in den Bundesländern inzwischen immer mehr Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen.

Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen Besucher empfangen. Teilweise gilt eine 2G-Regelung.

Coronavirus: 16.077 Neuinfektionen, Inzidenz bei 85,6
Coronavirus Coronavirus: 16.077 Neuinfektionen, Inzidenz bei 85,6

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 20. Oktober, 21.01 Uhr: 338 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein - Inzidenz bei 44,9

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuansteckungen ist in Schleswig-Holstein deutlich gestiegen.

Am Mittwoch lag die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 44,9 - nach 39,1 am Dienstag. Am Mittwoch vergangener Woche hatte der Wert noch bei 27,1 gelegen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Mittwochabend (Stand: 19.42 Uhr) wurden 338 neue Corona-Ansteckungen gemeldet. 324 waren es am Dienstag.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, sank von 61 auf 60. Davon lagen 14 weiter auf Intensivstationen (Vortag: 17). Von ihnen wurden elf beatmet. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - stieg von 1,13 auf 1,41 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen stieg um drei auf 1710. Als genesen gelten inzwischen rund 75.500 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stormarn (64,1), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (20,2).

Update, 20. Oktober, 12.46 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt deutlich auf 77,1

Hamburg - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg deutlich gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 77,1 an. Am Dienstag hatte Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 69,8 betragen, vor einer Woche noch 59,9. Am Mittwoch kamen 364 Neuinfektionen hinzu.

Das sind 124 mehr als am Dienstag und 139 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) unverändert bei 1763.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 95.308 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89 500 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Dienstag 112 Covid-19-Patienten behandelt, 11 mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten stieg um 2 auf 34.

Update, 20. Oktober, 11.13 Uhr: Corona-Lage in Niedersachsen noch relativ stabil

Hannover - In Niedersachsen bleibt die Corona-Lage relativ stabil, die Inzidenz und Belegung der Intensivbetten steigen aber wieder leicht an. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in den Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug auch am Mittwoch 2,3 pro 100 000 Einwohner.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg hingegen geringfügig. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie zuletzt bei 50,7 - so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Nordwesten binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner gerechnet. Für Dienstag war noch ein Wert von 49,0 ermittelt worden.

Im Herbst könnten die Fallzahlen wegen zunehmender Kontakte in Innenräumen weiter wachsen. Vor allem viele Ältere sind jedoch inzwischen geimpft. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Mittwoch 3,8 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt, ebenfalls ein leichter Anstieg gegenüber 3,6 Prozent tags zuvor.

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten.

Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.

Update, 20. Oktober, 6.37 Uhr: 324 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Kiel - Die Zahl der registrierten Corona-Neuansteckungen in Schleswig-Holstein ist am Dienstag wieder deutlich gestiegen - auf 324 Fälle. Das geht aus den Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Am Montag hatten die Behörden 228 neue Fälle gezählt, am Dienstag vor einer Woche waren es 119.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land kletterte auf 39,1. Am Vortag hatte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 32,6 gelegen. Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, stieg von 52 auf 61. Davon lagen 17 weiter auf Intensivstationen (Vortag 15), von denen 12 beatmet wurden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden - gab die Meldestelle leicht gesenkt mit 1,13 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen stieg um 3 auf 1707. Als genesen gelten inzwischen rund 75.400 Menschen.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Segeberg (57,9), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (17,8).

Update, 19. Oktober, 18.30 Uhr: 309 neue Infektionen im Nordosten

Rostock - Am Dienstag sind in Mecklenburg-Vorpommern 309 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Hierbei mussten die Daten für die Landeshauptstadt Schwerin und den Kreis Ludwigslust-Parchim jedoch manuell nachgetragen werden, teilte das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag mit. Der tägliche Lagebericht wurde daher nur in einer Kurz-Version veröffentlicht.

Am Vortag waren im Nordosten 44 Neuinfektionen gemeldet worden, am Dienstag vor einer Woche 225.

Die Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der letzten 7 Tage stieg im Vergleich zum Vortag um 6,5 auf 61,4. Vor einer Woche lag dieser Wert mit 50,9 noch deutlich niedriger.

Nur der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lag laut Lagus-Angaben bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Der höchste Wert wurde für den Kreis Ludwigslust-Parchim mit 78,8 ausgewiesen.

Update, 19. Oktober, 12.26 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 69,8 - 240 neue Fälle

Hamburg - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Dienstag mit 69,8 an. Am Montag hatte der Wert 66,7 betragen, vor einer Woche 58,6.

Am Dienstag kamen 240 Neuinfektionen hinzu. Das sind 65 mehr als am Montag und 59 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) unverändert bei 1763.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 94.944 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.300 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Montag 101 Covid-19-Patienten behandelt, 14 mehr als zuletzt am Freitag gemeldet. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 32 angegeben.

1.356.681 Hamburger oder 73,2 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.303.444 Einwohner oder 70,4 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 18. Oktober, 18 Uhr: Senat berät über Verlängerung der Corona-Verordnung

Hamburg - Der Hamburger Senat berät am Dienstag über eine neue Corona-Verordnung.

Das aktuelle Regelwerk läuft am Samstag aus. Große Änderungen seien nicht zu erwarten, erklärte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Über die Details will der Senat im Anschluss auf einer Pressekonferenz (12.30 Uhr) informieren.

Die Corona-Verordnungen der Länder dürfen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz maximal vier Wochen gültig sein.

Zurzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg deutlich über dem Wert von vor einem Jahr, als der Senat die ersten Regelungen auf dem Weg zu einem monatelangen Lockdown beschlossen hatte.

Doch inzwischen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als 70 Prozent der Hamburger vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Update, 18. Oktober, 12.37 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz steigt auf 66,7

Hamburg – Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Montag mit 66,7 an.

Am Sonntag hatte der Wert 64,1 betragen, vor einer Woche 54,5. Am Montag kamen 175 Neuinfektionen hinzu. Das sind 40 mehr als am Sonntag und 50 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) unverändert bei 1763.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 94.704 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.200 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden am Montag laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 29 Intensivpatienten mit Covid-19 behandelt (Stand 11.15 Uhr). Nach letzten verfügbaren Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag lagen 32 Corona-Kranke auf Intensivstationen, die Zahl der Klinikpatienten insgesamt betrug 87.

1.355.331 Hamburger oder 73,2 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.301.738 Einwohner oder 70,3 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Update, 18. Oktober, 6.36 Uhr: Vorlesungsstart an vielen Unis - Strenge Corona-Vorgaben

Oldenburg – Für Studenten, Professoren und Dozenten beginnt an vielen Universitäten in Niedersachsen am Montag wieder der Hochschulalltag.

Statt digital und online finden die meisten Seminare und Vorlesungen wieder in Präsenz statt. Offizieller Semesterbeginn war der 1. Oktober. Teilweise - wie an der TU Braunschweig oder der Uni Göttingen - beginnen die Vorlesungen auch erst eine Woche später, am 25. Oktober.

Coronabedingt gibt es vielerorts klare Vorgaben. So gilt auch an der Leibniz Universität Hannover (LUH) für alle, die die Gebäude der Hochschule betreten, die 3G-Regel (geimpft-genesen-getestet).

Die Uni warnt: "Das Betreten der Gebäude der LUH ohne Legitimation über negatives, offizielles Testergebnis, Impf- oder Genesenennachweis stellt rechtlich einen Hausfriedensbruch dar und wird ggf. strafrechtlich verfolgt."

Update, 18. Oktober, 6.30 Uhr: Schulbeginn mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht in Hamburg

In Hamburg beginnt die Schule nach rund zehn Monaten wieder mit Präsenzpflicht. (Symbolbild)
In Hamburg beginnt die Schule nach rund zehn Monaten wieder mit Präsenzpflicht. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Hamburg – Mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht beginnt in Hamburg am Montag nach den zweiwöchigen Herbstferien wieder die Schule.

Reiserückkehrer aus dem Ausland müssen, sofern sie nicht geimpft oder vollständig genesen sind, vor Betreten des Schulgeländes einen negativen Corona-Test vorlegen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Am ersten Schultag bestehe vor Unterrichtsbeginn auch auf dem Schulgelände noch die Möglichkeit, einen Schnelltest zu absolvieren. Da man aufgrund von Reiserückkehrern von einem steigenden Infektionsgeschehen ausgehen müsse, sollen die Schülerinnen und Schüler in den ersten zwei Wochen jeweils drei statt zwei Mal auf Corona getestet werden.

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Nach rund zehnmonatiger, pandemiebedingter Aussetzung gilt ab sofort auch wieder die Präsenzpflicht. Bislang konnten Eltern oder volljährige Schüler selbst entscheiden, ob sie beziehungsweise ihre Kinder in den Schulen oder digital zu Hause am Unterricht teilnehmen.

Trotz anderslautender Forderungen seitens der Opposition gilt in Hamburg die Maskenpflicht in Unterrichtsräumen und in allen Klassenstufen zumindest vorerst unverändert weiter.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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